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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Edelweiß Pflege – Tipps und Tricks

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Edelweiß Pflege - Tipps und Tricks

Das Alpen-Edelweiß ist eine von circa vierzig bekannten Edelweiß-Arten, die ihren Ursprung in den Gebirgen Europas sowie in Asien haben. Es gedeiht aber auch in Mitteleuropa, in den Alpen, in den Karpaten und im Jura. Dorthin hat es seinen Weg aus Asien im Anschluss an die letzte Eiszeit gefunden. Das Edelweiß zählt aus botanischer Sicht zur Familie der Korbblütler und ist ein beliebtes Symbol für die alpine Kultur.

Der optimale Standort

In seiner natürlichen Umgebung gedeiht das Edelweiß für gewöhnlich auf steppenartigen und gerölligen Wiesen in den Alpen und ist dort in Höhen von bis zu dreitausend Metern zu finden. Mittlerweile hat es sich jedoch zwangsläufig in abgelegene Spalten und Steilfelsen zurückgezogen, da es vermehrt gepflückt wurde. Als Boden eignet sich kieselsäurehaltiger Kalkstein. Weiterhin benötigt die Pflanze einen sehr sonnigen und südlich ausgerichteten Standort.

Das Edelweiß ist besonders gut zur Verschönerung von Steingärten geeignet und hat zudem den Vorteil, dass es winterhart ist. Es sollte darauf geachtet werden, dass der steinige Untergrund nach Möglichkeit frisch, warm und nährstoffarm ist. Lehmhaltige Böden sollten vor der Pflanzung durch Zugabe von Sand aufgelockert werden. Soll das Edelweiß in Kübeln kultiviert werden, funktioniert dies am besten auf einer Südterrasse unter Zugabe von magerer Kakteenerde.

Pflanzung

Pflanzung


Die jungen Edelweiß-Pflanzen werden im Herbst oder alternativ im Frühjahr gepflanzt. Dabei ist ein Pflanzabstand von zwanzig bis dreißig Zentimetern einzuhalten. Sobald die Jungpflanzen in die Erde gebracht wurden, sollte diese leicht angegossen werden.

Pflege

Pflege
Staunässe gilt es beim Edelweiß ebenso zu vermeiden wie zu lange Trockenzeiten. Es ist empfehlenswert, dass Wassergaben ausschließlich bei sehr hohen Temperaturen erfolgen. Gegossen wird außerdem nur in den frühen Morgenstunden oder am Abend.

Ansonsten ist das Edelweiß an einem optimalen Standort sehr pflegeleicht und genügsam. Es zählt zu den Schwachzehrern. Aus diesem Grund muss es weder gedüngt oder mit Kompost versorgt werden. Insbesondere bei der Kultivierung in einem Pflanzkübel sollte darauf geachtet werden, dass man verblühte Pflanzenteile regelmäßig entfernt.

Rückschnitt

Rückschnitt
Das Edelweiß benötigt keinen regelmäßigen Schnitt. Um einer Selbstaussaat vorzubeugen, ist es ratsam, die Blütenköpfe im Herbst zu entfernen, bevor diese Samen gebildet haben. Dafür kappt man die gesamte Pflanze etwa zwanzig Zentimeter über dem Boden. Eine zweite Blüte wird hierdurch nicht gefördert, jedoch ist danach ein kompaktes und besonders kräftiges Wachstum feststellbar.

Vermehrung

Die Vermehrung des Edelweißes erfolgt zum einen durch Selbstaussaat und zum anderen durch Teilung. Dazu wird alle zwei Jahre im Herbst im Anschluss an den Schnitt ein Teil der Pflanze abgestochen und an einem neuen Standort, der die Bedürfnisse des Edelweißes erfüllt, wieder eingesetzt.

Eine weitere Möglichkeit ist, das Edelweiß aus Samen heranzuziehen. Die Aussaat der entnommenen Edelweiß-Samen in Anzuchtschalen erfolgt im März. Es ist darauf zu achten, dass die Schalen weder abgedeckt noch angegossen werden dürfen. Um für ein kräftiges Wachstum der Jungpflanzen zu sorgen, sollte man diese auf circa zwanzig Zentimeter Abstand pikieren. Die Umsetzung in den Garten kann im Mai erfolgen.

Krankheiten und Schädlinge

Das Edelweiß gilt als sehr robuste Pflanze und hat nahezu keine auftretenden Pflanzenkrankheiten. Auch Schädlinge fühlen sich vom Edelweiß nicht besonders angezogen. Es ist aber wichtig, Staunässe zu vermeiden, damit es nicht zur Wurzelfäule kommen kann.

Expertentipp

Das Alpen-Edelweiß, das in den Bergen gedeiht, steht unter strengem Naturschutz. Zwar ist es den wenigen, restlichen Beständen gelungen, sich langsam zu erholen, dennoch darf man es in der freien Natur weder pflücken noch ausgraben.

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© pixabay.com/Jascil

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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