Connect with us

Beetpflanzen

Edelweiß überwintern – wie winterhart ist es?

Veröffentlicht

auf

Edelweiß überwintern - wie winterhart ist es

Das Edelweiß mit seinen bezaubernden, flauschigen und sternförmigen Blüten und den schlanken Blättern ist ein Blickfang in jedem Garten und verschönern jeden Steingarten oder jedes Beet.

Nicht nur im Freiland kann die herrliche Hochgebirgsstaude gehalten werden, sie eignet sich auch für Topf oder Kübelpflanzung.

Am wohlsten fühlt sich die hübsche, flauschige Pflanze an einem sonnigen Standort. Doch was, wenn der Winter naht? Wie winterhart sind die wunderschönen Pflanzen?

Edelweiß überwintern

Edelweiß überwintern
Ursprünglich ist die schöne kleine Staude im Hochgebirge beheimatet. Um in dieser rauen Landschaft zu überleben, muss sie zwingend winterhart sein.

In Steingärten, Beeten oder Kübeln überwintert das schöne Edelweiß problemlos, ohne zusätzlichen Winterschutz. Voraussetzung dafür ist allerdings der passende Standort, beziehungsweise der passende Boden. Edelweißstauden vertragen keinerlei Staunässe, weder im Sommer noch im Winter. Daher muss der Boden besonders gut durchlässig sein.

Das Edelweiß verfügt wie viele Stauden über ein Rhizom, ein unterirdisch, beziehungsweise dicht am Boden wachsendes Sprossachsensystem. Aus diesem Rhizom aus verteilen sich die Wurzeln der Pflanze nach unten, der sichtbare Teil wie Stängel, Blätter und Blüten, nach oben. Während der Winterruhe, ab dem Spätherbst, zieht sich das Edelweiß ganz in das Rhizom zurück und überwintert so. Zurück bleiben nur die abgestorbenen Pflanzen- und Blütenreste. Diese Reste sollten auch im Winter nicht entfernt werden, da sie für die Pflanze einen ganz natürlichen Kälte- und Nässeschutz darstellen.

In sehr kalten Wintern mit Minustemperaturen über etliche Wochen, speziell bei sehr kalten Wintern ohne Schneefall kann der Hobbygärtner jedoch seiner Edelweißstaude mit Tannen- oder Fichtenzweigen durch den Winter helfen.

Edelweiß in Kübeln oder Töpfen überwintern

Edelweiß in Kübeln oder Töpfen überwintern
Wie schon erwähnt, eignet sich das bezaubernde Edelweiß nicht nur für Freiland-Beete, sondern kann durchaus erfolgreich in Töpfen oder Kübeln kultiviert werden.

Hier ist im Winter allerdings Vorsicht geboten, denn der Wurzelballen des Edelweißes darf nicht durchfrieren. Daher müssen Töpfe und Kübel von außen frostsicher verpackt und verstaut werden.

Der Topf mit dem Edelweiß wird dazu an einen geschützten Ort, zum Beispiel nahe der Hauswand, auf eine dicke Styroporplatte gestellt. Alternativ eignet sich auch ein Holzklotz oder Holzplatte. Dies ist wichtig, damit die Kälte nicht von unten an den Wurzelballen gelangen kann. Danach wird der Topf mit einem dicken Vlies umwickelt und von oben mit Tannen- oder Fichtenreisig abgedeckt.

Das Überwintern der Staude in einem Gewächshaus ist möglich, sofern die Pflanze an diesem Standort genug Licht bekommt.

5/5 - (2 Bewertungen)

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Gerade populär