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Beetpflanzen

Ist die Canna winterhart?

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Ist die Canna winterhart

Wer sich etwas Tropisches in den Garten pflanzen möchte, der kommt an der Canna nicht vorbei. Die Blume, die auf den karibischen Inseln und in Südamerika beheimatet ist, wird auch „Indisches Blumenrohr“ genannt. Dieser geografisch falsche Name rührt daher, dass die europäischen Seefahrer auf ihren Entdeckungsfahrten die karibischen Inseln unwissend „Westindische Inseln“ nannten.

Der beste Pflanzort für die Canna

Der beste Pflanzort für die Canna
Als tropische Pflanze liebt die Canna Sonne, Wärme und feuchte Böden. Der Standort sollte windgeschützt sein. Auch an den Boden stellt die Blume weitere Anforderungen. Er sollte locker und nährstoffreich sein. Um die Canna in einen ausreichend feuchten Boden zu pflanzen, ist ein sandig-lehmiger Boden zu bevorzugen. Dieser speichert ausreichend Wasser und neigt dabei nicht zu Staunässe. Um diese Eigenschaften zu erreichen, kann auch Sand in den Boden eingearbeitet werden.

Die Canna sollte auch nicht zu tief in den Boden gepflanzt werden. Dadurch könnten einige Pflanzenteile, aber auch die ganze Pflanze absterben.

Die Canna überwintern

Die Canna überwintern
In hiesigen Breiten kann die Canna nicht im Garten überwintern. Das würde diese wunderschöne Blume nicht überleben. Die Pflanze mitsamt den Wurzelstöcken sollte nach dem ersten Frost ausgegraben werden. Die oberen Pflanzenteile werden nun etwa 10 cm über dem Boden abgeschnitten. Die verbleibende Wurzel wird durch leichtes Klopfen von überschüssiger Erde befreit. Mit einem scharfen Messer werden dann die beschädigten Teile der Wurzel abgeschnitten.

Die Wurzel sollte nun einige Tage abgetrocknet und dann in Sand gelegt werden, der sich bestenfalls in einer Holzkiste befindet. In diesem Zustand kann die Canna-Wurzel bei rund 8 °C im Keller den Winter verbringen. Das Gießen wird nun fast eingestellt.

Die Canna wieder auspflanzen

Die Canna wieder auspflanzen
Bevor die Canna wieder ins Freie gepflanzt werden kann, sollte Sie ab Februar in einem Pflanzkübel vorgetrieben werden. Dafür werden die Wurzeln in Stücke mit bis zu 5 Augen geteilt und in nährstoffreiche Blumenerde in 10 cm Tiefe gelegt.

Die Wurzel darf, bis sich erste Blattspitzen zeigen, nur sparsam gegossen werden. Dann sollte sie regelmäßig Wasser und Dünger erhalten. Mit den ersten Blattspitzen wird der Pflanzkübel an einen etwa 20 °C warmen und hellen Standort gestellt. Im Mai kann die vorgezogen Canna wieder ins Freie gepflanzt werden.

Krankheiten

Das indische Blumenrohr ist nicht anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Da die Pflanze nicht winterhart ist und somit in der kalten Jahreszeit zurückgeschnitten wird, wird sie kaum von Schädlingen oder Krankheiten befallen.

Es kann aber vorkommen, dass sich Schnecken oder Blattläuse interessiert an der Pflanze zeigen. Schnecken können ganz einfach von der Pflanze angesammelt werden, oder es wird Schneckenkorn ausgelegt.

Die Blattläuse werden einfach durch das Abschneiden der Blätter vor dem Winter entfernt. So ist die Pflanze wieder blattlausfrei.

Expertentipp

Schnecken kann man auch ganz einfach mit Hausmitteln von der Canna fernhalten. Ein Ring aus zerbröselten Eierschalen um die Pflanze ist ein unüberbrückbares Hindernis für die kleinen Tierchen. Die Eierschalen können auch durch Sägespäne oder zerkleinertes Stroh ersetzt werden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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