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Zimmerpflanzen

Efeutute ziehen – hängend oder kletternd

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Efeutute ziehen - hängend oder kletternd

Efeututen können hängend oder kletternd wachsen. In welcher Variante die Pflanze gezogen wird, hängt allein vom eigenen Geschmack ab, denn beides ist möglich. Für das kletternde Wachstum werden lediglich die passenden Hilfsmittel benötigt.

Efeutute hängend ziehen

Efeutute hängend ziehen


Die als Zimmerpflanze ausgesprochen beliebte Efeutute ist pflegeleicht, anspruchslos und widerstandsfähig. Sie lässt sich ausgesprochen einfach vermehren und ist weder in Bezug auf den Standort noch das Substrat wählerisch. Zudem können ihre Ranken mehrere Meter lang werden.

Dadurch ergibt sich ein besonders dekoratives Bild, wenn die Triebe von einem hohen Schrank oder Regal herabranken oder auf einer Oberfläche ausgelegt werden. Für diese Wachstumsvariante ist keinerlei Aufwand erforderlich. Die Efeutute gedeiht auf natürliche Weise rankend. Es kann lediglich notwendig sein, zu lang gewordene Pflanzenteile einzukürzen. Aus diesen lassen sich wiederum Stecklinge für die Vermehrung des Gewächses gewinnen.

Efeutute kletternd ziehen

Efeutute kletternd ziehen
Die Efeutute bildet sogenannte Luftwurzeln aus. Diese können Feuchtigkeit auch aus der Luft aufnehmen. Kletterwurzeln oder Haftwurzeln finden sich an der Pflanze jedoch nicht. Ein kletterndes Wachstum ist daher nicht möglich. Wer das Gewächs dennoch kletternd ziehen möchte, kann jedoch geeignete Hilfsmittel verwenden.

Hierzu zählen unter anderem:

  • Pflanzstäbe
  • Rankgitter
  • Haken
  • Nägel
  • Draht
  • Schnur

Sobald einzelne Triebe lang genug sind, können sie an den jeweiligen Rankhilfen befestigt werden. Wichtig ist dabei, dass die Stängel nicht von der Befestigung abgeklemmt werden.
Geeignet sind beispielsweise:

  • Pflanzklammern
  • Pflanzen-Clips
  • Pflanzenstecker
  • Rankhilfehalter

Dabei muss auf die entsprechende Größe und die Möglichkeit der Einstellung geachtet werden, damit es nicht zu Verletzungen an den Trieben kommt. Werden diese abgeklemmt, können die oberen Abschnitte nicht mehr ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Sie verfärben sich zunächst gelb und dann bräunlich, welken und sterben ab. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Kontrolle der Befestigungen unerlässlich. Denn wenn die Ranken der Efeutute wachsen, werden auch die Stängel dicker und können leicht verholzen. Eine Ausbildung von Luftwurzeln an der betreffenden Stelle kann zusätzlich dazu führen, dass die Klammer oder ein Clip zu eng werden und damit den Stiel eindrücken.

Die Efeutute in Verbindung mit Befestigungshilfen hat gegenüber rankenden beziehungsweise von allein kletternden Pflanzen zudem den Vorteil, dass die Triebe jederzeit gelöst und neu angeordnet werden können. Sie beschädigen Wände nicht, hinterlassen keine Rückstände und lassen sich immer wieder wie gewünscht anpassen. So lässt sich beispielsweise Draht in kreative Formen bringen und als Basis für einzelne Ranken nutzen.

Expertentipp

Selbstklebende Pflanzen-Clips sind eine wunderbare Rankhilfe für Efeututen, die an der Wand entlang wachsen sollen. Sie erzeugen keine Löcher und machen es unnötig, eine weitere Kletterhilfe zu verwenden.

Häufig gestellte Fragen

Wie schnell wachsen Efeututen?

Bei richtigem Standort ausreichend Licht, Wasser und Dünger können die Triebe der Efeutute in kurzer Zeit bis zu 20 Meter lang werden. Steht sie dunkel und kühl, ist das Wachstum deutlich verlangsamt.

Ist das Führen durch ein Gitter als Rankhilfe geeignet?

Möglich ist diese Variante, sie weist jedoch Nachteile auf. Zum einen ist anfangs kein sicherer Halt gegeben. Je weiter die Pflanze wächst, umso schwieriger wird es aber mit der Zeit, die Triebe aus dem Gitter zu lösen.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Firn
© www.istockphoto.com/Grumpy Cow Studios
© www.istockphoto.com/Martina Rigoli

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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