Meist wird ein Beet angelegt, Pflanzen mühevoll integriert und diese in regelmäßigen Abständen gegossen. Dies bedeutet einen Großteil der Arbeit. Jedoch ist dies häufig nicht ausreichend, um die Vitalität der Gemüsesorten, Kräuter, Pflanzen oder Früchte zu bewahren. Ein Beet abdecken kann dabei helfen, dass die Pflanzen vital wachsen können. Außerdem schützt eine Abdeckung vor spätem Frost sowie unkontrolliertem Unkrautwuchs.
In der freien Natur fallen Blätter von den Bäumen. Dadurch entstehen Wärme und Feuchtigkeit. Ein Gärungsprozess wird in Gang gesetzt. Dieser zerlegt das Chlorophyll der Blätter in dessen Einzelteile. Unter der obersten Schicht bildet sich Humus, ein nahrhafter Boden. Durch das Abdecken des Beetes soll dieser Effekt genutzt werden. Mit den folgenden Materialien kann ein Beet richtig abgedeckt werden:
- Rindenmulch
- Grasschnitt
- Heu
- Laub
Rindenmulch – das wohl bekannteste Material
Dieses Material erfreut sich nicht grundlos großer Beliebtheit. Dekorativ wertvoll sind die Späne der Baumrinde, da sie in zahlreichen Farben auftauchen. Rindenmulch schützt das abgedeckte Beet vor Unkraut. Die Gerbsäuren, die sich in der Baumrinde befinden, wirken keimhemmend auf die zufliegenden Unkrautsamen. Überdies sorgt der Rindenmulch dafür, dass die Erde sehr feucht bleibt. Somit ist es nicht zwangsläufig nötig, bei Trockenheit das Beet sofort zu wässern.
Gras – ein kostengünstiges Material

Frisch gemähtes Gras bietet den Vorteil, dass es sehr kostengünstig ist. Man muss kein Geld ausgeben, um mit diesem Material das Beet abzudecken. Allerdings sollte der Grasschnitt zunächst trocknen und mehrmals gewendet werden, bevor das Beet mit ihm abgedeckt wird. Um eine Schimmelbildung unterhalb der Abdeckung zu verhindern, darf die Grasschicht nicht zu dick aufgetragen werden. Vorwiegend Stauden- und Gemüsebeete können mit Grasschnitt gedüngt werden. Die Feuchtigkeit zirkuliert durch die dynamische, weiche Masse sehr gut.
Heu als Ableger von frischem Grasschnitt

Heu bietet einen ähnlichen Effekt wie Gras. Jedoch ist es nicht so einfach zu besorgen. Wichtig ist, dass das Heu gründlich gehäckselt ist, bevor es auf dem Beet verteilt wird. Damit es nicht gärt, darf es ebenfalls nur dünn auf das Beet aufgetragen werden.
Laub – eine kostenfreie Alternative

Im Gegensatz zu Rindenmulch, muss das Laub, genau wie Gras oder Heu, nicht im Baumarkt gekauft werden. Laub ist zum Abdecken eines Beetes ideal, da es bei selbst angelegten Bäumen zwangsläufig anfällt. Um ein Beet abzudecken, kann es in gehäckselter Form verwendet werden. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Bäume, von denen es stammt. gesund sind. Andernfalls können sich die Krankheiten auf die Pflanzen, die sich im Beet befinden, übertragen.
Grundsätzlich ist zunächst unwichtig, womit das Beet abgedeckt wird. Wichtig ist, dass es überhaupt abgedeckt wird. Die Abdeckung ist unerlässlich, um das Biotop nachhaltig zu kultivieren. Nur so können die gezüchteten Pflanzen schnell und gesund wachsen und gedeihen.
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