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Kräuterpflanzen

Estragon trocknen – Tipps und Tricks

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Estragon trocknen - Tipps und Tricks

Estragon gehört zu den Kräutern, welche in der Küche nicht fehlen dürfen und für zahlreiche Speisen eingesetzt werden können. Er lässt sich entweder frisch ernten und weiterverarbeiten oder alternativ auch trocknen. Als fester Bestandteil eines Kräutergartens gedeiht Estragon besonders gut an einem sonnigen Platz oder kann im Balkonkasten kultiviert werden. Eine besonders üppige Pflanze kann man dazu nutzen, um das Küchenkraut auch für den eigenen Vorrat zu trocknen.

Der optimale Zeitpunkt für die Ernte

Der optimale Zeitpunkt für die Ernte


Ab dem späten Frühjahr kann Estragon bis in den Herbst hinein geerntet werden. Für die direkte Weiterverarbeitung empfiehlt sich das Entfernen der Triebspitzen, deren Blätter wiederum unmittelbar verwendet werden können. Direkt vor der Blüte des Estragons verfügt er aufgrund des besonders hohen Anteils ätherischer Öle über das intensivste Aroma. Die sich ankündigende Blütezeit erkennt man an seinen Knospen. Nun ist der Zeitpunkt für eine umfangreichere Ernte gekommen, wenn man Estragon langfristig konservieren und lagern möchte.

Es gilt zu beachten, in der ersten Saison die Sträucher nicht zu umfangreich zu kürzen, um die weitere Entwicklung der Stöcke nicht zu gefährden. Für die Ernte wartet man am besten einen trockenen Vormittag ab und schneidet dann die benötigte Menge einfach mit einem scharfen Schneidwerkzeug ab. Einige Zweige sollten stehen bleiben dürfen, damit bis zum Spätherbst auch frischer Estragon geerntet und verwendet werden kann.

Vorgehensweise

Vorgehensweise
Es ist wichtig zu wissen, dass das Aroma des Estragons unmittelbar nach dem Schneiden in seine Stängel zurückfließt. Aus diesem Grund sollte das Küchenkraut nicht in Bündeln aufgehängt und getrocknet werden. Stattdessen streift man die Blättchen des Estragons direkt nach dem Schnitt von seinen Stielen. Für die eigentliche Trocknung gibt es zwei Optionen:

  • Estragon an der Luft trocknen lassen
  • Estragon im Ofen trocknen

Trocknung an der Luft

Sobald die Blätter von den Stängeln gestrichen wurden, breitet man sie auf einem sauberen Tuch aus. Anschließend erhalten sie einen trockenen und schattigen Platz und werden dort so lange belassen, bis sie vollständig durchgetrocknet sind. Nach einigen Tagen ist keine Restfeuchtigkeit mehr vorhanden, welche bei der Lagerung zu Schimmel führen könnte. Im Zweifelsfall macht man einen Test, indem man ein einzelnes Estragonblatt zwischen den Fingern verreibt.

Trocknung im Ofen

Eine weniger zeitaufwändige Möglichkeit ist das Trocknen des Estragons mit Hilfe eines Ofens. Dazu werden die einzelnen Blättchen auf einem Backblech ausgebreitet, welches man zuvor mit Backpapier ausgelegt hat. Anschließend gibt man das Blech bei etwa dreißig bis vierzig Grad Celsius in den Ofen. Die Backofentür sollte einen Spalt geöffnet bleiben, damit die Feuchtigkeit schneller entweichen kann.

Lagerung

Sobald der Estragon vollständig getrocknet ist, werden die einzelnen Blättchen in luftdicht verschließbare Dosen aus Metall oder dunkel getöntem Glas gefüllt. Werden transparente Gläser mit einem Schraubverschluss verwendet, so sollten diese an einem dunklen Platz gelagert werden.

Expertentipp

Alternativ zum Trocknen kann Estragon auch durch Einfrieren konserviert werden. Auf diese Weise hält sich sein Aroma bis hin zu einem Dreivierteljahr. Eine andere Möglichkeit ist es, das Küchenkraut zum Aromatisieren von Essig und Öl einzusetzen. Dazu füllt man ein wenig milden Weißweinessig oder ein mildes Olivenöl in ein geeignetes Gefäß und fügt einige Zweige des Estragons mitsamt seiner Blätter hinzu. Auf diese Weise konserviert stellt der Estragon nicht nur eine hübsche Dekoration für die Küche dar, sondern gibt auch effektiv seinen Geschmack ab.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/sanddebeautheil

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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