Der Weißklee (Trifolium repens) und der Rot- bzw. Wiesenklee (Trifolium pratense) sind in den meisten Lagen ohne größere Probleme winterbeständig. Auch Minusgrade stellen keine größeren Schwierigkeiten dar. Aus diesem Grund können die genannten Kleearten auch über den Winter als Gründüngung und Viehfutter angebaut werden. Zusätzlich sind sie als Rasenersatz denkbar.
Glücksklee erfolgreich überwintern
Der sogenannte Glücksklee (Oxalis tetraphylla) reagiert auf Frost und Kälte empfindlicher. Hier wird empfohlen die Pflanze im Haus zu überwintern. Die Zwiebeln sollten schon im Herbst ausgegraben und in einen entsprechenden Innenraum verlagert werden. Dabei gilt es jedoch verschiedene Faktoren zu beachten, damit Sie auch nach dem Winter noch Freude an Ihrem Klee haben:
- Bei grünen Blättern wird ein heller Standort, beispielsweise an einem Fenster, zur Überwinterung empfohlen, trockene Heizungsluft sollte unbedingt vermieden werden.
- Bei leicht welkenden Blättern sollte auf Licht verzichtet und das Gewächs an einem dunklen, kühlen Ort gelagert werden.
- Verwelkte Blätter müssen entfernt werden.
- Während der Winterruhe sollte nur sparsam gegossen und auf Dünger verzichtet werden.
- Die Pflanze darf nicht vertrocknen.
- Im Frühling, nach dem letzten Frost, kann der Klee wieder ins Freie umziehen.
Expertentipp
Damit die winterharten Kleearten, wie der Weiß- oder Rotklee gut durch den Winter kommen, sollte die Saat für einen Neuanbau spätestens im September ausgebracht werden.
Häufig gestellte Fragen
Warum wuchert Glücksklee im Winter weiter?
Möglicherweise haben Sie die Zwiebel im Herbst nicht ordnungsgemäß ausgegraben und aus den Wurzelresten sind Ableger entstanden.
Was passiert, wenn Glücksklee im Winter im Freien verbleibt?
Für kurze Zeit hält die Pflanze Temperaturen bis ca. -10°C aus. Dauert die Frostperiode länger an, erfriert der Glücksklee und stirbt ab.
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