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Stauden & Ziergräser

Federgras schneiden

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Federgras schneiden

Federgras bietet als Zierpflanze vor allem in Kombination mit Rosen oder vor Pflanzen mit dichtem dunkelgrünem Laub einen dekorativen Anblick. In der Sonne glänzt das hübsche Gras silbrig und die behaarten und federartigen Grannen sorgen bei leichtem Wind immer wieder für neue Effekte.

Die mehrjährige Staude ist überaus resistent gegen Trockenheit und benötigt äußerst wenig Pflege. Einzig beim Rückschnitt sollten ein paar wesentliche Dinge beachtet werden, damit das Gras jedes Jahr aufs Neue mit seinem hübschen Anblick den Garten verzaubert.

Anspruchslos und extrem pflegeleicht

Anspruchslos und extrem pflegeleicht
Federgras ist auch unter den Namen Mädchenhaargras oder Engelshaar-Federgras bekannt. Die Pflanze gehört zu den Süßgräsern und wächst in der Natur auf mageren Böden und Trockenflächen. Entsprechend ist Federgras sehr trockenheitsresistent und anspruchslos.

Weltweit gibt es etwa 300 verschiedene Arten. In Mitteleuropa sind davon jedoch nur 8 Arten heimisch. Stipa pennata, auch als Echtes Federgras bekannt, gedeiht auch in unseren Breiten. Doch mittlerweile ist das hübsche Gras nur noch selten an seinen natürlichen Standorten zu finden.

Als Zierpflanzen zur Garten- und Beetgestaltung werden verschiedene Sorten des Zarten Federgrases oder Engelshaar-Federgrases (Stipa tennuissima) kultiviert. Auch diese Sorten benötigen einen Standort in der vollen Sonne sowie einen mageren Boden, damit sie prächtig gedeihen.

Bei der Pflanzung sollte zu nährstoffreicher Gartenboden daher mit Sand vermischt werden. Das macht den Boden magerer und bietet dem Federgras optimale Wuchsbedingungen. Aufgrund seiner Anspruchslosigkeit benötigt Federgras extrem wenig Pflege. Die Pflanze braucht nur sehr wenig Wasser und muss selbst in trockenen Phasen im Hochsommer kaum bis gar nicht gegossen werden.

Eine zusätzliche Düngung sollte auf keinen Fall erfolgen, da das Federgras ausschließlich in mageren Böden gedeiht. Ein Winterschutz ist ebenfalls nicht notwendig. Nur an ausgesprochen frostigen Standorten kann zum Schutz Reisig locker um die Pflanze verteilt werden. Grundsätzlich gedeiht das Federgras am besten, wenn es komplett in Ruhe gelassen wird.

Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden

Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden
Ein Rückschnitt ist vor allem aus optischen Gründen sinnvoll, bietet aber auch den neuen Trieben genügend Platz, um zu wachsen. Allerdings wird das Ziergras nicht so wie die meisten anderen Pflanzen im Herbst zurückgeschnitten, sondern erst im zeitigen Frühjahr. Ein Rückschnitt im Herbst ist sogar schädlich für die Pflanze und sollte deshalb unbedingt vermieden werden.

Das Gras benötigt die alten Halme unbedingt als Winterschutz. Sie schützen die Pflanze in der kalten Jahreszeit auf natürliche Weise vor Nässe und Erfrierungen. Die verdorrten Halme sind zudem für viele Insekten ein optimale Unterschlupf im Winter. Darüber hinaus bieten die Halme des Federgrases im Winter einen attraktiven Anblick und bereichern den Garten auch in der dunklen Jahreszeit.

Die Monate Februar und März eignen sich am besten für einen Rückschnitt. Dann ist noch kein Neuaustrieb erfolgt und die frischen Triebe können beim Schneiden nicht verletzt werden.

Wie weit zurückschneiden?

Als Faustregel beim Rückschnitt von Federgras gilt: Die Pflanze sollte handhoch zurückgeschnitten werden. Das bedeutet, vom Boden aus sollten etwa 10 bis 15 cm der alten Halme stehen bleiben. Wird die Pflanze tiefer zurückgeschnitten, besteht die Gefahr die jungen Triebe zu verletzen.

Expertentipp

Wenn im Herbst die federartigen Blüten abgeblüht sind, gefällt der Anblick der alten Blüten nicht jedem.

Die Blütenstängel können aus optischen Gründen durchaus abgeschnitten werden. Dabei sollten jedoch ausschließlich die Blütenstängel entfernt werden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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