Connect with us

Gemüsepflanzen

Feuerbohnen ernten

Veröffentlicht

auf

Feuerbohnen ernten

Feuerbohnen sind bei vielen Hobbygärtnern sehr beliebt! Nicht nur im Gemüseanbau wird diese Bohnenart gerne verwendet, auch im Ziergarten sind die auffälligen Blüten ein absoluter Blickfang. Ob die Feuerbohnen giftig sind und wann diese am besten geerntet werden sollten, verrät dieser Artikel.

Feuerbohne: Herkunft und Botanik

Feuerbohne Herkunft und Botanik
Ursprünglich stammt die Feuerbohne (Phaseolus coccineus) aus den tropischen Gebieten Südamerikas. Auf dem Seeweg gelangten diese dann im 17. Jahrhundert nach Europa. Zu den bekannteren Busch- und Stangenbohnen besteht eine botanische Verwandtschaft, weshalb die Feuerbohne ebenfalls zur Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Diese Bohnensorte wird auch Prunkbohne, Käferbohne oder Wollbohne genannt. Sie ist eine rankende Pflanze, deren Stängel bis zu 5 Meter hoch wachsen können. Hobbygärtner sollten ihren Feuerbohnen dementsprechende Unterstützung in Form von Rankgittern oder Bohnenstangen geben. Ihre dekorativen orangen bis roten Blüten schmücken sowohl Zier- als auch Nutzgärten. Die grünen Hülsenfrüchte reifen nach der Blütezeit dann heran, wobei diese eine Länge von bis zu 25 Zentimetern erreichen können.

Die Ernte der Feuerbohnen

Die Ernte der Feuerbohnen
Im Hochsommer kann dann endlich mit der Ernte der Feuerbohnen begonnen werden. Von August bis Oktober wird in drei Stadien geerntet.

  • 1. Stadium – Grünbohne: Es werden die unreifen Hülsen geerntet
  • 2. Stadium – Milchreife: Die Körner sind noch nicht ausgehärtet, aber reif
  • 3. Stadium – Körnerbohne: Nun sind die Bohnenkerne reif

Unter Hobbygärtnern hat sich die Ernte ab August während der Milchreife bewährt. Der Aufwand durch die Vorbereitung des Beetes, das Vorziehen der Bohnen und die regelmäßige Entfernung von Unkraut und Schädlingen lohnt sich im Verhältnis zum Ernteertrag hierbei in jedem Fall!

Haltbarkeit und Verwendung

Wer die Feuerbohnen unreif erntet, kann diese anschließend noch einfrieren. Im Vorratsschrank halten sich die reif geernteten und getrockneten Bohnen dann bis zu einem halben Jahr. Hierbei behalten die Feuerbohnen ihre Keimfähigkeit und können im Frühjahr sogar wieder ausgesät werden.

Die Schoten, Bohnen und Blüten dürfen aufgrund des enthaltenen giftigen Phasins nicht roh gegessen werden. Da sich das Phasin aber bei über 75 Grad abbaut, ist der Verzehr nach dem Kochen unbedenklich. Die Feuerbohnen eignen sich besonders gut für diverse Eintöpfe, als Salat oder Bohnenmus.

Expertentipp

Die Samen der Bohnen sind zu ernten, sobald die Samen reif sind. Hierbei sollte aber darauf geachtet werden, dass die Hülsen noch nicht aufgeplatzt sind. Anschließend können die getrockneten Samen im nächsten Frühjahr ausgesät werden.

Wächst die Feuerbohne zu üppig, sollte sie geschnitten werden. Dies entfällt allerdings, sofern diese als Sichtschutz dient. Hier kann dann das Verblühte regelmäßig entfernt werden, um eine starke Nachblüte zu erreichen.

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die neusten Kommentare

Gerade populär