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Fichte im Topf pflanzen

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Fichte im Topf pflanzen

Eine Fichte in einen Topf zu pflanzen ist durchaus möglich. Damit der Baum gut wächst, und vielleicht sogar als Weihnachtsbaum dienen kann, müssen jedoch verschiedene Dinge beachtet werden.

Fichten – keine Tannen

Tannen, allen voran die gern gekauften Nordmanntannen, eignen sich eher nicht für die Topfhaltung. Der Grund dafür ist ihre lange Pfahlwurzel, die in dauerhaft zu niedrigen Kübeln nicht richtig wachsen kann.

Fichten dagegen sind Flachwurzler, die mit den herrschenden Bedingungen in einem Topf wesentlich besser zurecht kommen.

Beim Kauf beachten

Beim Kauf beachten


Beim Kauf einer Fichte im Topf sollte nicht allein das Äußere beachtet werden. So ist es wichtig, dass der Kübel des Baumes nicht zu klein ist, da sich die Wurzeln sonst nicht genügend ausbreiten können. Sind die Wurzeln dünn und brüchig, ist es besser, den Baum nicht zu kaufen. Bilden die Wurzeln dagegen einen kompakten Ballen, kann getrost zugegriffen werden.

Soll die Fichte als Weihnachtsbaum dienen, ist ebenfalls die Raumhöhe zu beachten. Im Regelfall bieten sich kleinere Bäume, mit einer Größe zwischen einem Meter und 1,20 Meter, an. Diese können zumeist nicht nur selbst transportiert, sondern nach den Feiertagen auch leichter im Garten eingepflanzt beziehungsweise im Topf auf den Balkon getragen werden.

Fichte in Topf pflanzen: Zeitpunkt

Fichte in Topf pflanzen Zeitpunkt
Wird die Fichte nicht gekauft, sondern aus dem Garten ausgegraben, dann sollte dies im September, beziehungsweise bis spätestens Mitte Oktober, geschehen. Oft werden die Bäume jedoch erst kurz vor Weihnachten ausgegraben, was viel zu spät ist. Denn zu diesem Zeitpunkt fehlt der Fichte die frostfreie Zeit im Kübel, um noch feine Wurzeln ausbilden zu können. Diese werden einerseits in warmen Räumen benötigt sowie andererseits bei Kälte, damit eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme möglich ist.

Akklimatisieren

Akklimatisieren
Bevor die Fichte in das Wohnzimmer umzieht, sollte sie sich zunächst akklimatisieren, da die Bäume keine schnellen Temperaturveränderungen vertragen. Am besten wird die Fichte zunächst für einige Tage an einen kühlen, halbschattigen Ort, wie beispielsweise in die Garage oder den Keller, gestellt. Allerdings muss auch während dieser Zeit auf eine ausreichende Bewässerung geachtet werden.

Am besten zieht der angehende Weihnachtsbaum an Heiligabend, oder frühestens einen Tag vorher, in das Wohnzimmer um. Der Baum sollte nicht direkt an der Heizung, sondern an der kühlsten Stelle des Zimmer aufgestellt und kontinuierlich feucht gehalten werden. Am besten verbringt die Fichte lediglich eine kurze Zeit im Wohnzimmer.

Expertentipp

Bevor der Baum erneut nach draußen gebracht wird, muss er sich wieder im hellen beziehungsweise halbschattigen Keller oder der Garage akklimatisieren. In den Außenbereich kommt die Fichte erst dann, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind. Während der Überwinterung ist ebenfalls auf regelmäßige Wassergaben zu achten.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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