Fingerkraut ist bei vielen Hobbygärtnern sehr beliebt, was nicht zuletzt daran liegt, dass diese Pflanze recht pflegeleicht ist. Heute sind zahlreiche Arten dieser Pflanze bekannt und alle sind relativ anspruchslos. Wer ein paar Tipps beachtet, kann mit Fingerkraut so gut wie nichts falsch machen und sich lange an diesem Dauerblüher erfreuen.
Schneiden des Verblühten
Um die Blütezeit des Krautes zu verlängert, empfiehlt es sich, alles, was bereits verblüht ist, regelmäßig zu schneiden. So haben die Stauden weniger Arbeit und fühlen sich wohl genug, die frischen Blüten zu erhalten. Halbsträucher sollten nur alle paar Jahre zurückgeschnitten werden, idealerweise in den Frühjahrsmonaten. Das ist der beste Zeitpunkt, damit das Gewächs sich auf die Knospenbildung vorbereiten und in den wärmeren Monaten prachtvoll erblühen kann. Hybriden können nach einem Rückschnitt nach der Blütezeit in den ersten Herbstmonaten ein zweites Mal erblühen. Notwendig ist der Rückschnitt allerdings nicht.
Gießen nur zu Trockenzeiten

Fingerkraut braucht nur während längerer Trockenphasen externe Wasserzufuhr. Ansonsten reichen normale Niederschlagsmengen und die natürliche Feuchtigkeit des Bodens für die Pflanze aus. Staunässe sollte auf jeden Fall vermieden werden. Das gilt vor allem für Topfpflanzen. Lediglich die edleren Hybriden sollten regelmäßig bewässert werden (sobald der Boden trocken wird). Auch bei ihnen ist Staunässe jedoch zu vermeiden.
Düngen nur in Ausnahmefällen
Heimische und natürliche Arten des Fingerkrautes benötigen in der Regel keinen Dünger. Züchtungen können teilweise ein wenig Düngerzugabe gebrauchen. Allerdings reicht es auch hier meistens aus, einmal im Jahr zu Beginn der neuen Saison zu düngen, damit die Pflanze für die Blütezeit gestärkt ist.
Expertentipp
Es gibt viele verschiedene Fingerkrautarten mit ebenso unterschiedlichen Bedürfnissen. Alle hier genannten Tipps funktionieren am besten, wenn das jeweilige Kraut den idealen Standort erhalten hat. Bei Kauf und Pflanzung des Fingerkrautes sollte daher unbedingt auf die individuellen Standortansprüche geachtet werden. So kann Gold-Fingerkraut beispielsweise in jeder normalen Gartenerde prächtig gedeihen, während Sumpf-Fingerkraut – wie der Name bereits verrät – sumpfige und humose Erde bevorzugt. Fühlt sich das Fingerkraut wohl, übersteht es auch längere Trockenphasen und regelt fast alles von alleine, ohne anspruchsvolle Pflege durch die menschliche Hand zu benötigen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Krankheiten und Schädlinge befallen Fingerkraut besonders häufig?
Für das Fingerkraut sind keine speziellen Krankheiten oder Schädlinge bekannt. Die Pflanze scheint dahingehend besonders robust. Nur der Erdbeerblütenstecher sorgt manchmal für Ärger. Wird ein Befall jedoch rechtzeitig erkannt, kann sich die Pflanze schnell erholen.
Ist ein Winterschutz notwendig?
Ein Winterschutz ist für das Fingerkraut nicht notwendig. Die Pflanze ist winterhart und kann an geschützten Orten teilweise sogar bis zu -30°C aushalten.
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