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Pflanzenvermehrung

Forsythien – Vermehrung über Stecklinge

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Forsythien - Vermehrung über Stecklinge

Forsythien (Forsythia) sind im Frühjahr dank ihrer gelb gefärbten Blüten eine Zierde in jedem Garten. Die hübschen Sträucher gehören zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) und sind auch als Goldglöckchen bekannt. Sie sind ausgesprochen robust und lassen sich einfach über Stecklinge vermehren. Wie man dabei vorgeht, wird in diesem Beitrag erläutert.

Vorbereitung der Stecklinge

Vorbereitung der Stecklinge


Als Stecklinge wählt man junge Zweige aus, deren Rinde noch grün ist. Sie werden abgeschnitten und zu Steckhölzern eingekürzt. Die einzelnen Triebe werden dazu am unteren Ende knapp unterhalb eines Knospenpaares abgeschnitten. Diesen Schnitt sollte man schräg ansetzen. Etwa 20 bis 30 Zentimeter darüber erfolgt ein gerader Schnitt knapp oberhalb eines Blattansatzes. Nutzen Sie eine scharfe Gartenschere, um Quetschungen an den Schnittflächen zu vermeiden.

Damit die Stecklinge Wurzeln bilden können, müssen sie in nährstoffarmes Substrat gesetzt werden. Ideal geeignet ist dazu spezielle Anzuchterde aus dem Fachhandel, da sie Feuchtigkeit gut speichern kann. Zudem wachsen die Wurzeln der jungen Pflanzen in nährstoffarmer Anzuchterde nicht zu schnell heran, wodurch sie kräftiger werden. Die mit Substrat gefüllten Pflanzgefäße platziert man an einem hellen, frostfreien Platz.

Pflanzen der Stecklinge

Pflanzen der Stecklinge
Die vorbereiteten Zweige werden mit dem schräg angeschnittenen Ende bis zur Hälfte ihrer Länge in das Substrat gesteckt. Zwischen den einzelnen Stecklingen sollte ein Abstand von mindestens 10 Zentimetern eingehalten werden. Auf diese Weise haben die jungen Pflanzen ausreichend Platz, um kräftige Wurzeln zu bilden.

Nach dem Setzen der Stecklinge sollte das Substrat angegossen werden. Während der folgenden Wochen ist darauf zu achten, dass die Erde stets feucht bleibt. Die Jungpflanzen entwickeln sich bei Temperaturen zwischen 6 und 18 Grad Celsius. Sie dürfen jedoch keinen niedrigeren Temperaturen ausgesetzt werden. Alternativ kann man Stecklinge an einem geeigneten Platz im Garten in den Boden pflanzen.

Pflege junger Forsythien

Nach etwa einem Jahr haben die Stecklinge ausreichend Wurzeln gebildet. Sie können nun aus dem Anzuchtgefäß genommen, in einen Kübel oder an einen geeigneten Standort im Freien gepflanzt werden. Junge Forsythien sollten in der ersten Zeit nach dem Auspflanzen keinen frostigen Temperaturen ausgesetzt werden. Auf diese Weise haben sie genügend Zeit, sich kräftig zu entwickeln und sich an ihrem neuen Standort zu etablieren.

Expertentipp

Der ideale Zeitraum für das Ansetzen von Stecklingen ist nach der Blütezeit von Ende April bis Mitte Mai. Zu dieser Zeit lässt sich das Schneiden der Stecklinge mit dem nötigen Auslichtungsschnitt verbinden.

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