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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Gurken richtig lagern – die optimale Temperatur

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Gurken richtig lagern - die optimale Temperatur

In kaum einer Küche dürfen Gurken fehlen. Die vielseitige Pflanze ist von der Salatgurke bis hin zur süßlichen Landgurke in unzähligen Variationen anzutreffen. Das milde Aroma des Gemüses passt hervorragend zu Salaten und Snacks aller Art. Um die richtige Lagerung ranken sich hingegen viele Mythen. In folgendem Beitrag geben wir Aufschluss über die optimale Lagerstätte und Lagerbedingungen. Zudem verraten wir Ihnen, welche Temperatur zur Aufbewahrung ideal ist.

Lagerung im Kühlschrank

Lagerung im Kühlschrank


Oft wird angenommen, dass Gurken am besten im Kühlschrank gelagert werden sollten. Viele von uns verstauen sie bei kühlen 2 bis 8 Grad im Kühlschrank. Damit sitzen wir jedoch einem Irrglauben auf. Botanisch gesehen handelt es sich bei diesem Gewächs um einen Fruchtkörper, genauer gesagt um eine Panzerbeere. Durch die niedrigen Temperaturen nehmen Gurken rasch Schaden. Als Folge kommt es zu Wasser- und Geschmacksverlust. Das Gemüse wird weich und verliert sein Aroma innerhalb von wenigen Tagen.

Nicht nur der Kühlschrank ist der falsche Lagerort für das empfindliche Gemüse. Ebenso wenig sollten Gurken neben einer Obstschale in der Küche gelagert werden. Der Grund hierfür liegt in den Fäulnisgasen. Letztere entstehen durch Reifungsprozesse in Bananen, Äpfeln oder anderen Früchten. Sie beschleunigen das Verderben von Obst und Gemüse. Dadurch wird die Bildung von Schimmel bereits in kurzer Zeit begünstigt.

Der ideale Lagerort

Der ideale Lagerort
Für Gurken eignen sich kühle und trockene Standorte im Haus am besten. Beispielsweise können sie in der Speisekammer gelagert werden. Dort herrschen ausreichend niedrige Temperaturen. Zugleich kommt nur wenig Tageslicht an die Lagerware, was sich günstig auf die Haltbarkeit auswirkt. Das Gemüse sollten Sie dennoch in dunkles Zeitungspapier einwickeln. Dadurch wird die Lichteinstrahlung so gering wie möglich gehalten.

Andererseits lassen sich Gurken hervorragend im Keller unterbringen. Wählen Sie dort einen möglichst dunklen Platz aus. Dieser sollte trocken sein, sodass keine Feuchtigkeit an das Gemüse dringen kann. Letztere ist besonders schädlich und führt zu schneller Fäulnis.

Die optimale Lagertemperatur

Die optimale Lagertemperatur
Bei der Lagerung sollten Sie stets auf die richtigen klimatischen Verhältnisse achten. Das Kürbisgewächs stammt ursprünglich aus Indien. Es bevorzugt deshalb trotz der jahrhundertelangen Zucht eher hohe Temperaturen. Dies schlägt sich entsprechend auf die Lagerung nieder. Eine Bandbreite von 10 bis 12 Grad wird als empfehlenswert erachtet. Auf diese Weise werden die typischen Aromen bewahrt. Zugleich behält das Gemüse seine knackige Struktur, da sich die Wärmeentwicklung in Grenzen hält. Bei höheren Temperaturen wird die Frucht hingegen schnell porös.

Haben Sie keinen Keller oder keine Speisekammer, können Sie über die Lagerung in einer Kiste nachdenken. Suchen Sie sich dazu eine Holzkiste und statten Sie diese mit Kühlakkus aus. Messen Sie die Temperatur dann mehrmals. Liegt die Temperatur in einem angemessenen Bereich, werden sich die Gurken auch hier wohlfühlen. Unabhängig davon, wie Sie Ihre Gurken aufbewahren möchten, sind gelegentliche Temperaturmessungen sinnvoll. Auf diese Weise informieren Sie sich zügig über zu kalte oder zu warme Verhältnisse und können nachbessern.

Eine Alternative zur Lagerung

Eingefrorenes Gemüse eignet sich aufgrund der hieraus resultierenden Konsistenz nicht zum Frischverzehr. Allerdings können Sie es hervorragend zum Kochen verwenden. Breiten Sie die Gurken dafür zunächst auf einem Schneidebrett aus. Schälen Sie diese und schneiden Sie sie in kleine Stücke. Im letzten Schritt wird alles in Gefrierbeuteln verpackt und in der Tiefkühltruhe verstaut. Dort halten sich die Stücke mehrere Monate.

Expertentipp

Um Gurken schonend aufzutauen, sollten sie nach der Entnahme in lauwarmes Wasser eingelegt werden. Nach kurzer Zeit können Sie die Stücke zum Kochen weiterverwenden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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