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Fünf Tipps, wie Sie ein Hochbeet verkleiden

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Fünf Tipps, wie Sie ein Hochbeet verkleiden

Hochbeete steigern die Ertragskraft Ihres Gartens, entlasten Ihr Kreuz und sind außerdem schmucker Blickfang. Wir verraten Ihnen unsere fünf besten Tipps und Ideen dazu sowie einen Expertentipp als Bonus.

Tipp 1: Fertiglösung als schnellste Variante

Damit es stabil genug wird, kaufen Sie nicht die günstigste Variante. Achten Sie vor allem auf die Materialstärke. Mindestens 2,5 bis 3 Zentimeter sollte sie sein, je dicker desto besser. Wählen Sie am besten ein Modell im Mittelklassebereich und ölen oder imprägnieren Sie das Holz, sofern es unbehandelt ist.

Tipp 2: Baumaterial und Maße

Tipp 2 Baumaterial und Maße


Beim Selbstbau können Sie bei der Baumaterialauswahl kreativ sein. So eignen sich z. B. Europaletten oder Teile davon, aber auch Bretter von alten Möbeln – allerdings nur Vollholz. Achten Sie auf eine ausreichende Dicke. Alternativ können Sie im Baumarkt preiswerte Kiefern- oder Fichtenbohlen kaufen und diese selbst ölen. Auch Terrassendielen sind geeignet.

Das Hochbeet sollte nur so breit sein, dass Sie später bequem überall heranreichen. Eine Breite von einem Meter bis zu 1,2 Metern ist optimal. Dafür darf die Längsseite größer sein. Um es ausreichend stabil zu bauen, planen Sie bei einer Länge von mehr als zwei Metern etwa jeden Meter eine Querstrebe.

Tipp 3: Geschickte Montage

Tipp 3 Geschickte Montage
Montieren Sie die Seitenteile zuerst. Schneiden Sie die Bretter, legen Sie sie zusammen und verschrauben Sie sie. Nun können Sie die fertigen Seitenteile aufstellen und von innen am besten mit Winkeleisen zusammenfügen. Richten Sie das Ganze mit einer Wasserwaage aus.

Extratipp: Wenn Sie die Bretter auf Gehrung schneiden, d. h. am Ende jeweils in einem Winkel von 45 Grad abschrägen, können Sie eine Hochbeetverkleidung ohne sichtbare Holzkanten und Schrauben bauen.

Tipp 4: Schutz vor Schädlingen und Verrottung

Tipp 4 Schutz vor Schädlingen und Verrottung
Genauso wichtig wie die schöne Umrandung ist das Verkleiden des Hochbeetes von innen. Verwenden Sie ein Wühlmausgitter, tackern Sie es unten von innen an die Verkleidung. Stattdessen können Sie mit einem Kiesbett arbeiten. Das schützt auch gegen Wühlmäuse und hat zwei weitere Vorteile: Der Kasten steht nie direkt auf der feuchten Erde und Staunässe in den Wurzeln wird verhindert. Heben Sie für das Kiesbett etwa 5 Zentimeter aus, verteilen Sie den Kies und stellen den Holzrahmen darauf.

Für den Schutz der Wände von innen benutzen Sie unbedingt Noppenfolie, und zwar mit den Noppen zum Holz hin. So ist eine ausreichende Belüftung gewährleistet, die das Holz vor Feuchtigkeit schützt. Tackern sie die Noppenfolie dazu nur am oberen Rand fest, denn jedes weitere Loch bietet eine Angriffsmöglichkeit für das Wasser.

Schützen Sie Ihr Hochbeet vor Schnecken. Dazu können Sie auf dem oberen Rand Bretter quer montieren, so entsteht eine Barriere und Sie haben gleichzeitig eine Ablagefläche für Gartengerät oder Erntegefäß. Wenn Sie das nicht möchten, können Sie stattdessen auch ein Kupferband verwenden. Bringen Sie dazu etwa fünf Zentimeter breites Kupferblech am oberen Rand an.

Tipp 5: Noch kreativere Ideen für Ihre Hochbeetverkleidung

Möchten Sie eine noch kreativere Umrandung als aus geöltem Holz, steht es Ihnen frei, die Außenflächen weiter zu gestalten. Sie können die Hochbeetverkleidung z. B. bemalen, sie mit Weiden- oder Haselnussruten umflechten oder sogar schmale Gehölze außen herum anpflanzen.

Expertentipp: Hochbeet als Frühbeet

Indem Sie Ihr Hochbeet auch als Frühbeet nutzen, können Sie die Erntesaison verlängern. Konstruieren Sie es dazu gleich so, dass die vordere Seite niedriger ist als die hintere und die Seiten entsprechend schräg sind. Dann können Sie es mittels Glas und Frühbeetrahmen bei Bedarf umbauen.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß und gutes Gelingen mit unseren Ideen und Tipps und später eine reiche Ernte aus Ihrem Hochbeet.

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© pixabay.com/Counselling

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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