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Zimmerpflanzen

Gardenie Pflege – Tipps und Tricks

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Gardenie Pflege - Tipps und Tricks

Die Gardenie zählt vor allem aufgrund ihrer weißen und intensiv riechenden Blüten zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Das ursprünglich aus Ostasien stammende Gewächs wird gemeinhin als Jasminrose oder Knopflochblume bezeichnet und ist vollständig giftig. Worauf bei der Pflege des Rötegewächses zu achten ist, wird in diesem Beitrag erklärt.

Anforderungen an den Standort

Die Gardenie bevorzugt einen hellen, aber nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzten Standort. Vor allem eine Ausrichtung nach Süden ist aufgrund der starken Mittagssonne zu meiden. Um die Pflanze zusätzlich zu schützen, kann ein Sonnenschutz angebracht werden.

Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 25 Grad Celsius. Aufgrund dessen ist eine Kultivierung im Freiland nur in den Sommermonaten möglich, wobei die Pflanze langsam an die klimatischen Bedingungen im Freien gewöhnt werden sollte.

Die Auswahl des idealen Substrats

Die Auswahl des idealen Substrats


Das Substrat der Jasminrose sollte eine durchlässige und humose Struktur aufweisen. Darüber hinaus sollte die Erde kalkarm und sauer sein. Zur Überprüfung des pH-Wertes empfiehlt sich der Einsatz von Teststreifen. Die idealen Bedingungen weisen sowohl Rhododendron- als auch Azaleenerde auf.

Ein selbst hergestelltes Substratgemisch kann aus Blumenerde, Sand, Kies und Torf angefertigt werden. Für einen bestmöglichen Wasserabfluss sollten im unteren Bereich des Pflanzgefäßes eine Drainage angelegt und Abflusslöcher eingebracht werden.

Die richtige Bewässerung

Die richtige Bewässerung
Um sowohl ein vollständiges Austrocknen des Wurzelballens als auch Staunässe zu vermeiden, ist eine gleichmäßige Befeuchtung erforderlich. Mittels einer Fingerprobe lässt sich der Feuchtigkeitsgehalt jederzeit feststellen, um den richtigen Zeitpunkt für eine erneute Bewässerung festzulegen. Insbesondere Staunässe kann zu der gefährlichen Wurzelfäule führen, was wiederum zum Absterben der gesamten Pflanze führen kann.

In Anlehnung an das kalkarme Substrat sollte auch das Gießwasser möglichst kalkfrei und zimmerwarm sein. Zum Gießen eignen sich daher entkalktes Leitungswasser und gesammeltes Regenwasser.

Düngung

Düngung
Während der Wachstumsphase von März bis August benötigt die Gardenie eine beständig hohe Nährstoffkonzentration. Daher sollte das Düngemittel in einem zweiwöchentlichen Rhythmus zugeführt werden. Idealerweise sollte ein Flüssigdünger verwendet werden, der einen sauren pH-Wert fördert. Als Düngemittel eignen sich vorrangig Azaleen- und Rhododendrondünger. Darüber hinaus kann ein Stickstoffdünger ergänzend alle zwei Monate hinzugegeben werden.

Umtopfen

Im Zuge des stetigen Wachstums der Jasminrose ist ein regelmäßiges Umtopfen wichtig. Besonders bei der vollständigen Durchwurzelung des Topfes ist ein Wechsel dringend erforderlich. In der Regel ist spätestens nach zwei Standjahren ein größeres Pflanzgefäß nötig. Der ideale Zeitpunkt für diese Maßnahme ist das zeitige Frühjahr vor der Blütezeit. Unterstützend sollte der Wurzelballen vor dem Einsetzen in den neuen Topf von der alten Erde befreit werden, was die Nährstoffaufnahme und die Verwurzelung im neuen Substrat erleichtert.

Rückschnitt

Durch den gleichmäßigen und kompakten Wuchs der Gardenie ist ein Rückschnitt grundsätzlich nicht erforderlich. Dennoch können verkahlte Stellen mit Hilfe einer scharfen Schere ausgeschnitten werden. Dabei sollte immer bis zu einem Auge zurückgeschnitten werden, sodass eine zusätzliche Verzweigung angeregt wird. Durch einen Beschnitt im Frühjahr können vorhandene Lücken auf diese Weise während der Wachstumsperiode geschlossen werden.

Vermehrung

Die beste Methode zur Vermehrung der Knopflochblume ist das Schneiden von Stecklingen. Die etwa zehn Zentimeter langen Triebe werden zur Verwurzelung in ein Gemisch aus Substrat und Bewurzelungspulver gesteckt. Für die Wurzelausbildung sollte die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden. Außerdem empfiehlt sich eine Raumtemperatur von etwa 25 Grad Celsius. Zur Stabilisierung der Stecklinge können Sie kleine Holzstäbe nutzen.

Überwinterung

Während der Ruheperiode bevorzugt die Gardenie eine Zimmertemperatur von 15 bis 18 Grad Celsius. Der Standort sollte sich weiterhin an einem hellen Platz befinden, um ein Ausfallen der Blüte im nächsten Sommer zu verhindern. Daneben sind die Düngergaben vollständig einzustellen und die Wassergaben entsprechend zu reduzieren.

Expertentipp

Zur weiteren Stärkung der Pflanzengesundheit empfiehlt sich das regelmäßige Besprühen der Blätter mit kalkfreiem Wasser. Auf ein Besprühen der Blüten sollten Sie im Hinblick auf eventuelle Verfärbungen verzichten.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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