Ein schöner Garten erfreut den Hobbygärtner, doch vor der Freude steht die Arbeit. Kein Garten bleibt auf Dauer frei von Unkraut, er muss regelmäßig gepflegt werden. Dazu gehört auch die Auflockerung des Bodens sowie die Begradigung der Flächen. Für die Bearbeitung stehen unterschiedliche Gartengeräte zur Auswahl, sie bieten je nach Funktion ihre besonderen Vorteile.
Boden auflockern muss sein
Bei aufgelockertem Boden versickert die Feuchtigkeit besser im Boden, bei verdichteter Oberfläche staut sich das Wasser an der Oberfläche und bildet Pfützen. Nur durch einen Auflockerung gelangt das Gießwasser an die Pflanzenwurzeln und kann die Gewächse gut versorgen. Zudem breiten sich im lockeren Boden die Wurzeln besser aus, Sauerstoff gelangt an das untere Ende der Pflanzen und begünstigt dadurch die Aufnahme der Nährstoffe. Gleichzeitig können kleine Unkräuter bei der Bodenauflockerung mit beseitigt werden. Anschließend kann eine Begradigung der Garten- oder Beetfläche erfolgen. Dies führen Sie am besten mit einem Rechen aus.
Wann ist die beste Zeit, um den Boden aufzulockern?
Die erste Bearbeitung sollte im Frühjahr starten, so wird die Erde auf die Aussaat vorbereitet, mehrjährige bereits vorhandene Pflanzen werden in der Nährstoffaufnahme unterstützt. Im laufenden Gartenjahr ist eine regelmäßige Bodenauflockerung zu empfehlen, vor allem nach starken Regenfällen. Mit Spitzhacke, Schaufel und Schubkarre geht es anschließend daran, die Gartenfläche zu begradigen bzw. in der Höhe zu nivellieren. Abgetragene Erde können Sie abtransportieren und entsprechend weiter verwenden oder entsorgen. Wird Auffüllmaterial benötigt, so richtet sich die Art nach der Bodenbeschaffenheit.
Verschiedene Gartengeräte für die Auflockerung des Bodens

- Auflockerung mit dem Spaten
- Verwendung mit dem Sauzahn
- Auflockerung mit dem Grubber
- Auflockerung mit der Gartenkralle
Vor- und Nachteile der Gartengeräte
Beim Graben mit dem Spaten stören Sie das Gleichgewicht der Erde. Daher ist dieses Gartengerät nur ratsam, wenn ein Garten neu angelegt wird bzw. längere Zeit brach lag.
Die Gartenkralle sorgt für eine Bodenauflockerung, ohne die Schichten durcheinander zu bringen. Sie kann in festem Boden als auch in lockerer Erde angewendet werden. Gleichzeitig lässt sich kleineres Unkraut hervorragend mit entfernen.
Ein Grubber hat drei versetzt angeordnete, gebogene Zinken, ähnlich einem Hühnerfuß. Ideal ist dieses Gerät für Hochbeete und Blumenkästen. Für die Bodenauflockerung wird das Gartengerät einfach durch das Beet gezogen. Die Erde bricht auf und kleinere Unkräuter werden freigelegt, für tief wurzelndes Unkraut ist der Grubber nicht geeignet.
Ein Sauzahn ist dem Grubber sehr ähnlich, er hat aber nur einen Zinken. Mit diesem kann das Beet durchgearbeitet werden, ideal ist er vor allem für bereits bepflanzte Beete.
Expertentipp
Tonhaltiger oder lehmiger Boden verdichtet sich relativ schnell. Hier ist eine regelmäßige Auflockerung unabdingbar. Geben Sie Sand in solche Böden, diese sorgen für mehr Luftdurchlässigkeit, die Erde wird sich weniger schnell verdichten.
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