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Gartenweg ohne Unterbau – macht dies Sinn?

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Gartenweg ohne Unterbau - macht dies Sinn

Aus kaum einem Garten sind Wege wegzudenken. Nicht nur, dass man sich bei aufgeweichtem Boden trockenen Fußes durch den Garten bewegen kann. Gartenwege können auch ein Stilmittel sein, mit dem die Gartenlandschaft aufgewertet wird. Das Anlegen von Wegen ist aber auch immer eine arbeits- und kostenintensive Aufgabe, von der der notwendige Unterbau den größten Teil einnimmt. Da kommt schnell die Frage auf, ob man auf, ob man bei Gartenwegen auf diesen Unterbau verzichten kann. Die einfache Antwort lautet, es kommt auf die Nutzung der Gartenwege an.

Wann ein Gartenweg ohne Unterbau Sinn macht

Wann ein Gartenweg ohne Unterbau Sinn macht


Bei der Frage, ob ein Gartenweg ohne Unterbau Sinn macht, muss man zwischen Haupt- und Nebenwegen unterscheiden. Unter Hauptwege fallen alle Wege, die man regelmäßig geht. In der Regel sind das der Weg vom Gartentor bis zum Eingang eines Hauses oder vom Haus zu einer Garage. Diese Wege sollten aufgrund der hohen Nutzung immer über einen Unterbau verfügen. Sonst könnte es schon nach einem frostigen Winter durchaus passieren, dass der Weg ausgebessert werden muss. Nebenwege werden hingegen seltener, aber immer noch regelmäßig genutzt. Das können dann beispielsweise Wege zu einem Geräteschuppen, einer Sitzecke oder zu einem Gewächshaus sein. Hier kann man durchaus auf einen Unterbau verzichten. Wer einen naturnahen Garten sein Eigen nennt, wird generell auf Wege verzichten wollen. Auch hier gibt es eine einfache Lösung, die am Ende unter Expertentipps beschrieben wird.

So sieht der herkömmliche Unterbau von Wegen aus

So sieht der herkömmliche Unterbau von Wegen aus
Bevor man entscheidet, ob ein Unterbau für einen Gartenweg überhaupt Sinn macht, sollte man wissen, wie Wege normalerweise aufgebaut sind. Meist sieht man nur die Gehwegplatten und hat keine Vorstellung, wie ein Unterbau auszusehen hat. Deshalb soll hier einmal skizziert werden, wie ein professioneller Unterbau aussehen könnte. Sieht man sich einen Weg im Querschnitt an, besteht dieser im Allgemeinen aus einer dünnen Schicht groben Schotter. Darüber befindet sich eine Schicht aus Sand, auf der die Pflastersteine liegen. Der Aushub für den Unterbau besitzt eine Tiefe von etwa 20 bis 30 Zentimeter. In besonders kalten Regionen kann der Aushub auch bis zu 60 Zentimeter betragen, damit der Weg bei Kälte keinen Schaden nimmt. Der Einsatz eines Minibaggers für den Aushub ist da durchaus sinnvoll. Was jedoch wiederum die Kosten in die Höhe treibt.

Expertentipp: Mit Natursteinplatten einen Gartenweg ersetzen

Eine einfache Lösung, wie man einen Gartenweg ohne Unterbau und sogar ohne Pflastersteine anlegen kann, sind Natursteinplatten. Diese werden im Abstand von etwa 60 bis 70 Zentimeter bis zur Oberkante in den Erdboden eingelassen. Damit die Platten später nicht wackeln, kann man als Ausgleich eine dünne Schicht Sand unter den Platten verteilen. Auf diese Weise erhält man schnell und einfach einen begehbaren Weg ohne aufwendigen Unterbau.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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