Der Goldregen bringt einen kräftigen Farbtupfer in den Garten. Die gelben Blütenrispen ziehen die Blicke auf sich, ohne dass man als Hobbygärtner viel tun muss. Da der Goldregen recht einfach in der Pflege ist, kann jeder das wasserfallartige Blütenmeer genießen, egal ob man ein blutiger Anfänger oder ein erfahrener Gartenbesitzer ist.
Pflege des Goldregens
Generell ist die Pflege dieser Pflanze recht einfach, besonders dann, wenn sie im Freien gepflanzt wird. Mit einer Höhe von maximal sieben Metern kann der Goldregen zu einem imposanten Baum heranwachsen. Zu Beginn eher strauchartig, entwickelt sich der Goldregen über die Jahre zu einem stämmigen Kleinbaum, der mehr oder weniger ausladend wachsen kann.
Bodenbeschaffenheit und Standort
Der Kleinbaum mag es halbschattig bis sonnig. Obwohl die Bodenzusammensetzung nicht entscheidend ist, sollte das Substrat jedoch über eine gute Drainage verfügen. Bei stark lehmhaltigen Böden empfiehlt es sich, diese mit etwas Sand und Kies aufzulockern. Ein kalkhaltiger Boden ist ebenfalls empfehlenswert.
Optimale Bewässerung und Düngung des Goldregens

Im Freien muss man kaum bei der Bewässerung nachhelfen. Die Pflanze versorgt sich über die Wurzeln selbst. Bei langen Trockenphasen sollte zusätzlich etwas gegossen werden, um das komplette Austrocknen des Bodens zu vermeiden. Staunässe sollte dabei vermieden werden.
Goldregen liebt einen nährstoffreichen Boden. Bei der Pflanzung kann mit der Einarbeitung von Kompost für eine gute Bodenqualität gesorgt werden. Auch auf kargen Böden wächst der Baum, jedoch kann er kleiner ausfallen und wesentlich weniger Blüten tragen. Ein hoher Anteil an Kalium und Phosphat sind überdies optimal. Zuviel Dünger schadet, als dass er zu einem stärkeren Wuchs und mehr Blüten führt.
Der beste Schnittzeitpunkt für Goldregen

Wer über ausreichend Platz verfügt, lässt den Goldregen natürlich wachsen. Sollte doch ein Schnitt nötig werden, um den Baum in Form zu bringen, eignet sich der Frühsommer. Die Blüten haben sich zu diesem Zeitpunkt bereits ausgebildet.
Der späte Winter und das Frühjahr eignen sich dagegen weniger für einen Beschnitt. In dieser Zeit fließt besonders viel Saft durch die Zweige. Werden diese geschnitten, kann es durchaus zum Ausbluten der Pflanze kommen. Die einzige Ausnahme bildet der Befall von Schädlingen. Die betroffenen Stellen sollten unverzüglich ausgeschnitten werden. Der Zeitpunkt spielt dabei keine Rolle.
Möglicher Schädlingsbefall am Goldregen
Der Goldregen ist eine giftige Pflanze, weswegen es viele Schädlinge gibt, die das Gewächs befallen. Der Bleiglanz, ein Pilz, kann jedoch großen Schaden anrichten, wenn er nicht rechtzeitig entdeckt wird. Bei einem Befall verfärben sich die Blätter grau. Die betroffenen Zweige sollten unterhalb des Befalls abgeschnitten werden. Die Schnittstellen werden mit Wundverschlussmittel versiegelt. Die abgeschnittenen Zweige gehören in den Hausmüll oder können im Garten verbrannt werden. Über den Kompost sollten sie auf keinen Fall entsorgt werden, denn hier kann sich der Pilz ungehindert ausbreiten.
Expertentipp
Der Pflanzort sollte mit Bedacht gewählt werden. Einmal gepflanzt, sollte der Goldregen an seinem Standort verbleiben, denn ein Umpflanzen verträgt er in der Regel nicht.
Häufig gestellte Fragen
Wann sollte der Goldregen beschnitten werden?
Der Goldregen sollte optimalerweise im Frühsommer geschnitten werden, wenn die Blütenbildung abgeschlossen ist.
Ist der Goldregen winterhart?
Generell ist der Goldregen winterhart. Bei starkem Schneefall sollte der Schnee von den Ästen genommen werden, damit diese nicht abbrechen.
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