Gerade in den warmen Sommermonaten ist es wichtig, dass man viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Wem Wasser zu langweilig ist, kann auf ungezuckerte, selbst hergestellte Säfte zurückgreifen. Eine beliebte Alternative zu Wasser ist Gurkensaft. Das grüne Getränk erfrischt gut gekühlt nicht nur, sondern liefert nebenbei jede Menge Nährstoffe und ist äußerst kalorienarm. Wie man Gurkensaft selbst herstellt, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Gute Gründe
Gurkensaft eignet sich hervorragend als Erfrischungsgetränk, da er nährstoffreich ist und zahlreiche Vorteile für die Gesundheit bietet. Frischer Gurkensaft hilft unter anderem gegen Mundgeruch, kann den Blutdruck senken und sorgt dank der enthaltenen Kieselsäure für starke Fingernägel, glänzende Haare und reine Haut.
Der richtige Entsafter

Wer sich für die Herstellung von Gurkensaft entscheidet, sollte einen passenden Entsafter nutzen. Geräte, die mit einer hohen Drehzahl oder mit Hitze arbeiten, sollten nicht verwendet werden. In beiden Fällen gehen, sowohl mit einem Zentrifugal- als auch mit einem Dampfentsafter, wertvolle Nährstoffe verloren.
Am besten lassen sich Gurken mit einem sogenannten Slow Juicer entsaften. Denn er arbeitet nicht mit Hitze und dreht sich entsprechend langsamer. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass er weniger Oxidation verursacht und damit den Geschmack des Saftes nicht beeinträchtigt.
Richtiges Entsaften
Zur Herstellung von Gurkensaft nutzt man Salatgurken. Eingelegte Gurken oder Gewürzgurken eignen sich nicht. Im ersten Schritt sollte man die Gurken waschen. Auf diese Weise wird verhindert, dass Schmutzpartikel in den Saft gelangen. Wer sichergehen möchte, dass die Früchte frei von Pestiziden sind, sollte auf Bio Ware zurückgreifen.
Anschließend schneidet man die Gurken in Stücke. Diese sollten nicht zu klein sein, damit der Entsafter sie gut verarbeiten kann. Aus einer Gurke kann man etwa ein Glas Gurkensaft herstellen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Salatgurken einen hohen Wasseranteil aufweisen.
Verschiedene Variationen
Da Gurken an sich recht wenig Eigengeschmack besitzen, kann man etwas experimentieren und den Saft verfeinern. Eine beliebte Variation ist zum Beispiel flüssiger Gurkensalat. Dafür gibt man etwas Salz, Pfeffer und Dill in den Gurkensaft. Den Dill kann man mit den Gurkenstücken in den Entsafter geben.
Wohltuend ist eine Kombination aus Äpfeln und Gurken. Hinzu kommt, dass man eine echte Vitaminbombe kreiert, die sehr bekömmlich ist. Apfel-Gurken-Saft lässt sich ebenfalls wunderbar mit Sprudelwasser mischen und ergibt eine prickelnde Erfrischung. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Auch Kombinationen mit Minze oder Ingwer sind denkbar und äußerst gesund.
Expertentipp
Für die Herstellung von Gurkensaft sollte man ungeschälte Gurken verwenden, da viele der enthaltenen Nährstoffe und Vitamine direkt unterhalb der Schale sitzen. Sie würden durch das Schälen verloren gehen. Weiterhin gibt die Schale den sonst eher weichen Gurken eine gewisse Festigkeit, die das Entsaften erleichtert.
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