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Obstpflanzen

Himbeeren – so gelingt die eigene Anzucht!

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Himbeeren - so gelingt die eigene Anzucht!

Egal ob Kuchen, Obstsalat oder Vanilleeis – frische Himbeeren eignen sich für eine Vielzahl an Gerichten und schmecken fast jedem. Viele Hobbygärtner wissen jedoch nicht, dass die Anzucht und Kultur eigener Himbeerbüsche sehr einfach ist und sich auch für Anfänger eignet. Wie man Himbeeren selbst zieht, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Aussaat Himbeeren

Aussaat Himbeeren


Die Samen sollten vorzugsweise im Winter in kleine Anzuchtgefäße ausgebracht und im darauffolgenden Frühjahr ins Freie ausgepflanzt werden. Die Töpfe werden dazu mit reichhaltigem, organischem Substrat befüllt, aus dem Wasser gut abfließen kann. Die Samenkörner werden etwa einen Zentimeter tief eingesetzt und dünn mit Sand bedeckt. Zwischen den einzelnen Körnern sollte ein Abstand von einem Zentimeter eingehalten werden.

Ideale Bereiche für die Anzuchtgefäße sind kühle, halbdunkle Plätze in Innenbereichen. Das Substrat sollte stets feucht, jedoch nicht nass gehalten werden, beispielsweise mit Hilfe einer Sprühflasche. Liegen die Außentemperaturen konstant über 15 Grad Celsius, können die Anzuchtgefäße beispielsweise auf einen Balkon gestellt werden.

Das Keimen beginnt nach etwa vier bis sechs Wochen. Haben die jungen Pflanzen eine Wuchshöhe von knapp drei Zentimetern erreicht und die ersten Blätter gebildet, kann man sie in den Garten auspflanzen.

Auspflanzen von Himbeeren

Auspflanzen von Himbeeren
Himbeeren benötigen sonnige Standorte, um möglichst große und süße Früchte bilden zu können. Der Boden sollte durchlässig sein und einen leicht sauren pH-Wert aufweisen. Himbeerpflanzen setzt man in einem Abstand von 50 bis 60 Zentimetern. Werden sie in mehreren Reihen gepflanzt, empfiehlt sich ein Reihenabstand von anderthalb Metern, um eine gegenseitige Beschattung zu vermeiden.

Für das Auspflanzen wird zunächst jegliches Unkraut aus dem Boden entfernt. Er sollte zudem aufgelockert und mit Humus angereichert werden. Als vorteilhaft hat sich eine Schicht aus Kompost und Knochenmehl oder Hornspänen auf dem Boden der Pflanzlöcher erwiesen.

Da es sich bei Himbeeren um Flachwurzler handelt, sollten die Löcher so tief sein, dass die Grundknospen lediglich fünf Zentimeter unter der Oberfläche sitzen. Nach dem Auffüllen der Löcher wird der Wurzelbereich der Jungpflanzen mit Mulch bedeckt und gut angegossen.

Expertentipp

Himbeeren vertragen sich nicht mit allen Gewächsen. Neben zahlreichen Blumen wie Maiglöckchen, Vergissmeinnicht und Veilchen sind auch Zwiebeln, Knoblauch und Buschbohnen gute Beetnachbarn. Von der Pflanzung neben Erdbeeren, Kartoffeln, Paprika, Tomaten oder Auberginen ist jedoch abzuraten.

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