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Obstpflanzen

Granatapfel – Ratgeber zur Pflanzung

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Granatapfel - Ratgeber zur Pflanzung

Der Granatapfel (Punica granatum) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Weiderichgewächse gehört. Die Bäume können auch in heimischen Gärten kultiviert werden und diese mit ihren exotischen, delikat gesunden, roten Früchten verschönern. Wie man einen Granatapfelbaum pflanzt und pflegt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Gründe für den Anbau eines Granatapfels

Nicht nur die Früchte eines Granatapfelbaums sind eine gern gesehene Pracht, sondern auch die glockenförmigen, leuchtend rot gefärbten Blüten und das dunkelgrüne Blattwerk. Es besteht deshalb aller Grund, ein solch attraktives Gewächs im eigenen Garten zu haben. Es gibt jedoch weitere Gründe, denn die im Handel angebotenen Granatäpfel stammen in der Regel aus dem Iran, Indien oder Afghanistan und zählen damit nicht zu den nachhaltigen Lebensmitteln, allein aufgrund der langen Transportwege.

Die Heimat der Granatapfelbäume ist vor allem das mediterrane Mittelmeergebiet. Doch auch in unseren Breiten können Granatäpfel in wärmeren Regionen und an geschützten Plätzen gedeihen. In Gebieten mit kalten Wintern sollten Granatäpfel als Kübelpflanzen gehalten werden, sofern ein geeignetes Winterquartier zur Verfügung steht. Hierfür empfehlen sich Züchtungen wie beispielsweise ‘Nana Gracilissima’, die nicht größer als anderthalb Meter werden.

Pflanzung und Kultur in Kübeln

Pflanzung und Kultur in Kübeln


Als Kübelpflanzen benötigen Granatapfelbäume durchlässiges, lockeres Substrat mit einem hohen Anteil an mineralischen Stoffen wie Sand, Lavasplit oder Ton. Die Pflanzgefäße sollten mindestens das doppelte Volumen des Wurzelballens besitzen. Sie benötigen geschützte und sonnige Standorte auf einer Terrasse oder in einem Wintergarten.

Das Substrat sollte mäßig feucht gehalten werden, ohne dass Staunässe entstehen kann. Etwa alle vier Wochen können die Bäume, vor allem vor und während der Blütezeit, mit einem phosphorbetonten Flüssigdünger versorgt werden, der über das Gießwasser zugeführt wird.

Granatapfelbäume besitzen ein ausgeprägtes Wurzelwerk und sollten im Frühjahr bei Bedarf in größere Kübel gesetzt werden. Kübelpflanzen kann man sowohl im Herbst als auch im Frühjahr leicht einkürzen.

Pflanzung im Freien

Pflanzung im Freien
Unter milden klimatischen Bedingungen kann ein Granatapfelbaum ganzjährig an einem sonnigen und vor Wind geschützten Platz im Freien kultiviert werden. Auch hier sollte der Boden gut durchlässig sein und falls nötig kann man ihn mit Sand oder Tongranulat auflockern. Zum Pflanzen ins Freiland eignen sich robuste Arten, wie die selbstfruchtbare Sorte ‘Peony Magic’, die Temperaturen bis -10 Grad Celsius standhält.

In Gärten sollten die Bäume regelmäßig mindestens jedoch alle vier Wochen von März bis Ende August mit einem Volldünger versorgt werden. Wenden Sie Düngemittel sparsam an, denn durch eine Überdüngung wird die Blüten- und damit die Fruchtbildung gehemmt. Gerade in den heißen Sommermonaten benötigen Granatäpfel im Freien viel Wasser, Staunässe muss jedoch zwingend vermieden werden.

Expertentipp

Pflanzen Sie einen Granatapfelbaum in Ihren Garten, sollten Sie bedenken, dass der Baum Wuchshöhen von bis zu fünf Metern erreichen kann. Planen Sie aus diesem Grund ausreichend Platz für die Höhe und das Volumen ein.

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