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Pflanzenvermehrung

Die richtige Vermehrung der Iris

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Die richtige Vermehrung der Iris

Die Iris ist auch unter dem Namen Schwertlilie bekannt. Dieser Name ist etwas irritierend, da die Schwertlilie eine nur sehr entfernte Verwandtschaft mit Lilien aufweist. Er bezieht sich eher auf die schwertartig ausgebildeten Blätter. Der ursprüngliche Name Iris geht auf das griechische Wort „iris“ (Regenbogen) zurück.

Von der Iris lassen sich in der Natur über 200 Arten finden. Die meisten dieser Irisarten wachsen in der gemäßigten Zone. Die bekannteste Art ist die Bart-Iris, welche Wuchshöhen zwischen 15 und 110 Zentimeter aufweist. Auch die Blütenfarbe lässt bei dieser Art keine Wünsche offen. Sie kann einfarbig, wie zum Beispiel weiß, gelb, blau, rot oder auch beinahe schwarz, oder auch mehrfarbig sein.

Die Schwertlilie ist eine sehr beliebte Gartenblume, da sie sehr pflegeleicht ist und sich einfach vermehren lässt.

Die beste Art der Vermehrung

Die einfachste Art der Vermehrung ist die Wurzelteilung. Dies kann mit der Verjüngung der Pflanze geschehen. Der Wurzelschnitt sollte aller drei bis vier Jahre durchgeführt werden. Diese Maßnahme ist wichtig, damit die Iris weiterhin kräftig blüht. Durch den Schnitt wird auch das Wurzelwachstum angeregt, was zu kräftigen Pflanzen führt. Bei dieser Vermehrung über die Wurzelteilung erhalten Sie sortenreine Pflanzen.

Bei der Vermehrung über Samen ist die Sortenreinheit nicht gegeben. Außerdem muss hier beachtet werden, dass es bis zu 4 Jahre dauern kann, bis die Iris beginnt zu blühen.

Vermehrung durch Wurzelteilung

Vermehrung durch Wurzelteilung


Die Vermehrung durch die Wurzelteilung kann im Frühjahr oder sofort nach der Blüte erfolgen.

Zuerst müssen Sie das Rhizom ausgraben. Achten Sie darauf, dass die Wurzel nicht beschädigt wird, indem sie einreist oder durchbricht. Nun wird mit einem Spaten das Rhizom in handliche Stücke geteilt und an die Stelle gebracht, an der die Iris gepflanzt werden soll. Sie können jetzt die Teilstücke so teilen, dass Sie die gewünschte Anzahl an Pflanzen erhalten. Versuchen Sie immer, an den dünnsten Stellen das Rhizom zu teilen. An jedem der Stücke muss sich ein ordentlicher Blattschopf und gesunde Wurzeln befinden. Kranke Teile entfernen Sie bitte, da diese einem gesunden Wachstum entgegenstehen.

Als nächstes schneiden Sie die Wurzeln so weit zurück, dass nur noch ein Drittel der ursprünglichen Wurzel zurückbleibt. Auch der Blattschopf muss gekürzt werden. Er sollte nur noch 10 bis 15 Zentimeter betragen. Mit diesem Schritt verringern Sie die Verdunstung und somit die Schwächung der Pflanze.

Jetzt können Sie die Teilstücke an einen sonnigen Ort Pflanzen. Dabei sollte das Rhizom mit seiner Oberseite gerade noch sichtbar sein.

Als letzter Schritt muss die Iris nun kräftig angegossen werden

Iris durch Samen vermehren

Iris durch Samen vermehren
Sie können die Iris auch durch Aussaat vermehren. Hierfür müssen Sie warten, bis die Kapselfrüchte an der Pflanze ausgereift ist. Erst jetzt können die Samen geerntet werden.

Da die Iris ein Dunkel- und Kaltkeimer ist, müssen die Samen vor der Aussaat für einige Tage in den Kühlschrank gelegt werden. Nach der Zeit werden die Samen in Gefäße mit Anzuchterde gegeben und 2 Zentimeter mit Erde bedeckt. Die Samen benötigen eine Temperatur von etwa 15 ° Celsius und müssen immer feucht gehalten werden.

Expertentipp

Die Schwertlilie enthält in all ihren Pflanzenteilen, vor allem in der Wurzel, giftige Substanzen. Beim Verzehr können Vergiftungserscheinungen hervorgerufen werden. Sogar bei der bloßen Berührung der Pflanze kann es zu Hautirritationen kommen. Somit ist es wichtig, dass die Blume an einem Ort gepflanzt wird, welcher für Haustiere und besonders für Kinder unzugänglich ist.

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Bildquellen:

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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