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Gemüsepflanzen

Grünkohl – richtige Lagerung

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Grünkohl - richtige Lagerung

Grünkohl (Brassica oleracea var. sabellica) ist aufgrund seines hohen Gehalts an essentiellen Mikronährstoffen bei zugleich wenig Kalorien ein beliebtes Blattgemüse. Er lässt sich vielseitig zubereiten und spielt ebenso in der deftigen, herzhaften Küche eine Rolle wie für eine leichte, ausgewogene Ernährung. Möchten Sie jederzeit einen Vorrat parat haben, ist die richtige Lagerung entscheidend. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf man bei der Lagerung von Grünkohl achten muss.

Lagerung im Kühlschrank

Lagerung im Kühlschrank


Frischer, roher Grünkohl hält sich drei bis sieben Tage im Kühlschrank. Wichtig ist, dass Sie ihn nicht waschen, schneiden oder offen in einem Fach liegen lassen. Sortieren Sie geknickte oder gedrückte Blätter aus. Wickeln Sie die restlichen Blätter in ein feuchtes Tuch oder legen Sie sie in einen Beutel, einen Glasbehälter oder eine Dose. Auf diese Weise wird dem Austrocknen vorgebeugt und verhindert, dass sich Keime absetzen und verbreiten können.

Berücksichtigen Sie weiterhin, dass bei der Lagerung von rohem Grünkohl im Kühlschrank nicht nur die Gefahr des Verwelkens und Verderbens besteht. Je länger das Gemüse aufbewahrt wird, desto mehr Nährstoffe zersetzen sich.

Gegart und luftdicht verpackt, kann von einer Haltbarkeit von zwei bis fünf Tagen ausgegangen werden. Bewahren Sie die Blätter separat auf, halten sie sich in der Regel länger. Bei einem vergorenen Geruch oder einer bräunlichen Verfärbung sollten Sie Grünkohl nicht mehr verzehren.

Einfrieren

Einfrieren
Ist eine sofortige Zubereitung nicht möglich, stellt das Einfrieren eine bessere Alternative dar. Dabei stehen drei verschiedene Möglichkeiten zur Wahl.

Sie können Grünkohl roh einfrieren. Waschen Sie ihn gründlich, tupfen Sie die Blätter trocknen und zerschneiden Sie sie in eine bevorzugte Größe. Diese Methode bereitet den geringsten Aufwand und bietet eine Haltbarkeit von etwa zehn Monaten. Allerdings leiden Farbe und Konsistenz darunter.

Bis zu zwölf Monate haltbar ist das Blattgemüse, wenn Sie es vor dem Einfrieren blanchieren. Geben Sie die gewaschenen und geschnittenen Blätter für drei Minuten in kochendes Wasser und zum Abschrecken in Eiswasser. Nach dem Abtropfen können Sie die Blätter einfrieren. Durch das Blanchieren werden Keime abgetötet, was die Haltbarkeit verlängert. Das Abschrecken in Eiswasser erhält die Farbe und die Konsistenz. Nach dem Auftauen können Sie die Blätter in Salaten, Eintöpfen oder Smoothies verwenden. Die anschließende Garzeit verkürzt sich.

Bereits gegarter Kohl kann ebenfalls eingefroren werden. In Verbindung mit anderen Zutaten hält er sich bei -18 °C bis zu vier Monate. Ebenso wie im Kühlschrank verlängert sich die Haltbarkeit, wenn Sie ihn separat verpacken.

Ideale Verpackung

Ideale Verpackung
Neben der Vorbereitung ist es vor allem die Verpackung, die über die Haltbarkeit entscheidet. Wählen Sie luftdicht verschließbare Gefäße. Ein fester Verschluss verhindert Gefrierbrand und das Eindringen von Keimen.

Optimal ist das Vakuumieren. Dazu wird die Luft aus den Gefrierbeuteln gesaugt, was zusätzlich Platz spart. Die Haltbarkeit kann sich dadurch nochmals verlängern. Bei einer Vakuumverpackung sollten Sie Grünkohl portioniert einfrieren.

Dauer der Lagerung

Welche Art der Lagerung am besten geeignet ist, hängt von der benötigten Haltbarkeit und der geplanten Verwendung ab. Eine Zubereitung nach der Ernte oder nach dem Kauf bietet das höchste Maß an Nährstoffen und Frische. Bereits ab dem dritten Tag lohnt sich die Aufbewahrung im Kühlschrank oft nicht mehr. Können Sie das Blattgemüse nicht so schnell verbrauchen, sollten Sie später ernten bzw. weniger kaufen oder den Überschuss umgehend einfrieren.

Expertentipp

Grünkohl kann man lediglich in den Wintermonaten frisch ernten oder regional kaufen. Fehlt Ihnen Platz im Tiefkühler für größere Mengen, können Sie das gesunde Blattgemüse einkochen. In sterilen Gläsern, luftdicht verschlossen und korrekt aufbewahrt, erreichen Sie eine Haltbarkeit von einem Jahr.

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