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Hochbeet aus Naturstein – tolle Tipps und Tricks

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Hochbeet aus Naturstein - tolle Tipps und Tricks

Ein Hochbeet dient nicht nur zum Obst- und Gemüseanbau, es kann im Garten auch optisch einiges hermachen. Wer einen besonderen Hingucker möchte, kann den heimischen Garten mit einem Hochbeet aus Naturstein veredeln. Besonders geeignet ist das für naturnahe Gärten, für Cottage oder Bauern Gärten, an Terrassen- oder Hanglagen.

Die Nachhaltigkeit eines naturnahen Hochbeetes

Da Naturstein deutlich robuster ist als herkömmliche Materialien, ist die Lebenszeit eines Hochbeetes aus Naturstein weitaus größer. Es kann, bei guter Pflege über Generationen als Platz für Obst-, Gemüse- oder den Kräuteranbau dienen. Zudem ist die Beschaffenheit des Materials sehr nahe an der Natur. Die kleinen Ritzen und Höhlen im Stein sind ein ideales Zuhause für Insekten. Überhaupt hilft es, Nützlinge wie beispielsweise Igel in den Garten zu locken. Größere Löcher im Stein lassen sich bepflanzen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern schafft auch eine größere Biodiversität.

Weitere Vorteile von Hochbeeten aus Naturstein

Weitere Vorteile von Hochbeeten aus Naturstein


Die soliden Mauern ermöglichen den Bau eines Hochbeetes an Plätzen mit Neigungen, wie Hang- oder Terrassengärten. Zudem können breite Steine ideal als Sitz- oder Ablagefläche beim Gärtnern genutzt werden. Wer im heimischen Garten mehrere Projekte mit Natursteinen umsetzen möchte, zum Beispiel in Form von Wegen, Mäuerchen oder einer Kräuterschnecke, hat als Ergebnis ein harmonisches Gesamtensemble.

Einen ganz praktischen Nutzen haben die Steine zusätzlich, denn sie sind ein toller Wärmespeicher, was vor allem bei der Kultivierung von Jungpflanzen hilfreich sein kann. Als Isolation dienen die Steine zudem, denn durch sie sind die Wurzeln der Pflanzen zumindest bei einem kurzen Kälteeinbruch geschützt.

Die Auswahl der richtigen Steine

Die Auswahl der richtigen Steine
Bei der Wahl des Steins spielt einerseits das Budget eine Rolle, andererseits die Frage, wie sich das Hochbeet in das Gesamtbild des Gartens einfügen soll. Jeder Naturstein hat eine ganz eigene Färbung und individuelle Charakteristiken. Es gibt hellen ockerfarbenen Sandstein, dunkleren Granit oder Basalt, Tuffstein mit gröberen Poren, Kalkstein oder Dolomit als Luxusvariante unter den Natursteinen. Auch simple Feldsteine können verbaut werden.

Tipps zum Bau des Hochbeetes

Tipps zum Bau des Hochbeetes
Unregelmäßig geformte Steine eignen sich für die Trockenvariante, bei der Fugen und Löcher lediglich mit Erde oder Kies aufgefüllt werden. Wer ebenmäßige Mauern bevorzugt, greift besser auf gleichmäßige Steine mit geraden Kanten zurück. Diese werden aufeinander gestapelt und vermauert.

Ohne ein Fundament kommt jedoch keine der beiden Varianten aus. Die Größe des Hochbeetes hat Einfluss auf die Tiefe des Fundaments, das ausgehoben, begradigt und mit Kies aufgefüllt wird. Das Endergebnis hat immerhin ein immenses Gewicht. Je nach Lage, Bodenbeschaffenheit oder Art des Hochbeetes kann auch ein Betonfundament sinnvoll sein.

Das Befüllen des Hochbeetes

Ein weiterer Vorteil, den ein Hochbeet aus Naturstein hat, ist dass es ganz ohne Folie auskommen kann. Allerdings kann auch hier eine Noppenfolie das Material zusätzlich schützen. Wie bei Hochbeeten aus anderen Materialien sollte man Kaninchendraht am Boden verwenden, um die Pflanzen vor Wühlmäusen zu schützen. Befüllt wird das Hochbeet schließlich nach dem bekannten Muster, zunächst mit gröberen Materialien wie Geäst und Laub, gefolgt von einer Schicht aus Kompost und schließlich die oberste Schicht aus Pflanzerde.

Expertentipp

Sie sind sich nicht ganz sicher, ob Sie die Zeit und das Geld in den Bau eines Hochbeetes aus Naturstein investieren möchten? Wer zunächst auf ein Hochbeet auf Holz zurückgreift, kann dieses später mit Stein umranden. So kann man ausprobieren, ob der Standort gut gewählt ist und ob man überhaupt mit einem Hochbeet zurechtkommt. Ist das Hochbeet aus Naturstein an Ort und Stelle, lässt es sich nicht so leicht wieder entfernen, wie seine Verwandten aus leichteren Materialien. Wenn man diese Option im Hinterkopf behält, sollte auch unter das Hochbeet aus Holz ein Fundament gesetzt werden, um später nicht noch einmal von vorn beginnen zu müssen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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