Connect with us

Heckenpflanzen

Hundsrose als Hecke pflanzen

Veröffentlicht

auf

Hundsrose als Hecke pflanzen

Bei der Hundsrose handelt es sich um eine häufig wildwachsende Art der Rosengewächse, deren Verbreitung über Europa bis in den Nordwesten Afrikas reicht. Die Pflanze wächst sowohl im Tiefland als auch in mittleren Höhenlagen bis zu 1.600 Metern. Die schöne Wildpflanze begeistert den Sommer über mit ihrer üppigen weißrosa Blütenpracht, die einen wunderbaren Duft verströmen. Die Blütezeit beginnt zwischen Mai und Juni und dauert mehrere Wochen an.

Standort und Boden der Hundsrosen

Standort und Boden der Hundsrosen


Der immergrüne Strauch eignet sich hervorragend als Heckenbepflanzung oder als Solitärpflanze, um unschöne Winkel im Garten zu begrünen. Auch im Herbst sind die größtenteils kompakten Sträucher ein wahres Schmuckstück. Schon Anfang September zeigen sich die scharlachroten, essbaren Hagebutten, die auch als Nahrungsquelle für Vögel dienen. Obwohl die Wildrosen sehr bodentolerant sind, bevorzugen sie tatsächlich einen halbschattigen Standort. Im lichten Schatten erreicht die Wildpflanze einen deutlich höheren Wuchs und gedeiht somit besser als an überwiegend sonnigen Plätzen. Hundsrosen sind sehr anpassungsfähig, dennoch sollte der Boden nährstoffreich und gut durchlässig sein.

Das Pflanzen der Hundsrosen

Das Pflanzen der Hundsrosen
Die beste Pflanzzeit für Hundsrosen ist das Frühjahr und der Herbst. Eine Ausnahme bilden Containerpflanzen, welche bereits über einen gut ausgebildeten Wurzelballen verfügen. Diese können das ganze Jahr über angepflanzt werden, wenn der Boden frostfrei ist. Für eine Hecke planen sie pro Quadratmeter etwa zwei bis drei Wildrosenpflanzen, denn bereits nach wenigen Jahren erreichen die Hundsrosen eine beachtliche Größe. Als Starthilfe empfiehlt es sich, die Erde für die Tiefwurzler gut aufzulockern und etwas Kompost in das Pflanzloch einzugeben. Im Anschluss gießen Sie die Rosen und häufeln die Erde rund um die Pflanzen leicht an.

Die Pflege und Schnitt der Heckenrosen

Die Pflege und Schnitt der Heckenrosen
Grundsätzlich sind Hundsrosen sehr pflegeleicht und benötigen zum Gedeihen keinerlei gärtnerische Zuwendung. Sie überstehen extreme Wetterperioden problemlos und sollten nur an sehr trockenen Standorten hin und wieder gegossen werden. Bei nährstoffarmen Böden reicht es aus der Wildrose im Frühjahr und im Herbst etwas Kompost zur Erde hinzugeben. Obwohl die Wildart schnittverträglich ist, benötigt sie nicht unbedingt einen Rückschnitt. Es genügt, wenn Sie regelmäßig verwelkte Triebe und Blüten entfernen. Allerdings kann durch einen Rückschnitt die Blühfreudigkeit sowie die Gesundheit der hübschen Pflanze unterstützt und angeregt werden.

Expertentipp

Die einheimischen Arten der Hundsrosen sind winterhart und benötigen keine spezielle Pflege. In sehr trockenen Wintermonaten können Sie die Pflanze mäßig gießen, um sie vor der Austrocknung zu bewahren. Verwenden Sie beim Rückschnitt scharfes und sauberes Werkzeug und achten darauf, keine jungen Triebe abzuschneiden. Die Hundsrose lässt sich sehr einfach vermehren. Sie haben die Wahl zwischen dem Setzen von Stecklingen, einer gezielten Aussaat oder der Vermehrung durch die Ausläufer der Wildpflanzen. Hundsrosen sind gegen die typischen Rosenkrankheiten resistent, können aber in seltenen Fällen von Gartenlaubkäfern oder dem Gemeinen Rosenkäfer befallen werden.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Adyna
© www.istockphoto.com/typo-graphics
© www.istockphoto.com/Mindstyle
© www.istockphoto.com/Whiteway

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär