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Zimmerpflanzen

Ist die Monstera Frucht essbar?

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Ist die Monstera Frucht essbar

Die Monstera, auch Fensterblatt genannt, ist als exotische Zimmerpflanze ein echter Blickfang. Die großen grünen Blätter mit den so charakteristischen Durchbrüchen machen die Attraktivität dieser majestätischen Pflanze aus. Die meisten Pflanzenfreunde kultivieren sie als dekorative Blattschmuckpflanze.

Dabei kann die Monstera bei guter Pflege am optimalen Standort auch blühen und anschließend ihre beeindruckenden Kolbenfrüchte hervorbringen. Obwohl alle anderen Pflanzenteile der Monstera giftig sind, sind ihre Früchte essbar und sogar sehr schmackhaft.

Monstera zum Blühen bringen

Die immergrüne Monstera ist nicht leicht zur Blüte zu bringen. Selbst in ihrer Heimat, in den Wäldern Mittel- und Südamerikas, blüht die exotische zu den Aronstabgewächsen gehörende Kletterpflanze erst im Alter von 3 bis 5 Jahren zum ersten Mal.

Als Zimmerpflanze blüht das Fensterblatt indes frühestens erst nach 10 Jahren und das nur, wenn der Standort und die Pflege optimal sind. Schon ein Standortwechsel wirkt sich bei der Monstera negativ auf die Blühfreudigkeit aus. Die sonst so robuste und pflegeleichte Pflanze reagiert diesbezüglich sehr empfindlich.

Hat sie einmal einen halbschattigen bis schattigen Platz gefunden, sollte ein Standortwechsel unbedingt vermieden werden, wenn die Pflanze irgendwann einmal blühen soll. Ebenso negativ wirkt sich das Abschneiden der Luftwurzeln auf die Blühfreudigkeit aus.

Blüten und Fruchtentwicklung

Blüten und Fruchtentwicklung


Schon allein die Blüte der Monstera ist ein spektakuläres Ereignis. Wie alle Aronstabgewächse bringt das Fensterblatt meist im September oder Oktober seine großen Blüten hervor. Diese bestehen aus einem langen Blütenkolben, der von einem weißen großen Hüllblatt umgeben ist.

Die Entwicklung der Kolbenfrüchte dauert etwa 12 Monate. Voll entwickelt kann die Frucht eine beeindruckende Größe bis zu 20 cm erreichen. Das Äußere des Fruchtkolbens besteht aus einer Schale, die aus vielen dunkelgrünen schuppenartigen Plättchen zusammengesetzt ist. Darunter befindet sich das essbare Fruchtfleisch.

Nur reife Früchte essen

Nur reife Früchte essen
Mit Ausnahme des essbaren Fruchtfleisches sind alle anderen Pflanzenteile der Monstera giftig. Die dekorative Blattschmuck-Pflanze enthält gleich mehrere giftige Inhaltsstoffe.

Insbesondere die enthaltene Oxalsäure kann schnell zu Magen-Darm-Problemen führen. In den noch unreifen Früchten ist Oxalsäure noch in großen Mengen vorhanden. Noch nicht voll ausgereifte Früchte sollten daher nicht verzehrt werden.

Reife Früchte erkennen

Reife Früchte erkennen
Erst wenn die Kolbenfrüchte der Monstera reif sind, sind sie zum Verzehr geeignet. Ob eine Frucht schon erntereif ist, lässt sich an folgenden Merkmalen erkennen:

  • Schale des Kolbens ist hellgrün
  • Plättchen fallen bereits ab oder lassen sich einfach ablösen
  • Frucht verströmt einen pfirsichartigen Duft
  • Fruchtfleisch ist weich und hat eine cremig-weiße Farbe

Bestandteile der Kolbenfrucht

Die reife Frucht ist äußerst gesund und kalorienarm, denn das Fruchtfleisch besteht zu 77,8 Prozent nur aus Wasser. Dazu enthält es rund 1,8 Prozent Eiweiß sowie viele Mineralstoffe.

Geschmack der Monstera-Frucht

Das reife Fruchtfleisch ist sehr angenehm in seiner Konsistenz und erinnert in seinem Geschmack ein wenig an Banane und Ananas. Daher wird das Fensterblatt manchmal auch als Ananas-Banane bezeichnet.

Das Fruchtfleisch kann frisch geerntet direkt verspeist werden, ist aber auch eine exotische Beilage oder Zutat für allerlei Desserts und Süßspeisen.

Expertentipp

Monstera und Philodendron sehen sich recht ähnlich und gehören beide zu den Aronstabgewächsen. Manchmal werden beide Arten unter dem Namen Fensterblatt angeboten. Der Philodendron bringt jedoch giftige Früchte hervor.

Soll die herrliche Blattschmuckpflanze irgendwann einmal essbar Früchte hervorbringen, sollte schon beim Kauf darauf geachtet werden, dass es sich tatsächlich um eine Monstera handelt.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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