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Obstpflanzen

Kakis ernten und lagern

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Kakis ernten und lagern

Die Kaki-Frucht gehört zu den Alleskönnern: In ihr stecken sowohl eine Menge Vitamin B und Provitamin A als auch Vitamin C und viele Mineralstoffe wie Phosphor und Kalium. Außerdem ist die Kaki besonders kalorienarm und schmeckt dennoch unglaublich süß und richtig saftig. Aber das Allerbeste an dieser Frucht ist, dass sie an den Kaki-Bäumen wächst, die in Deutschland angebaut werden können. Obwohl ihr Ursprung eigentlich in Japan und China ist, kann das Klima in Deutschland ausreichend für das Anpflanzen von Kakibäumen sein. SO wird aus der exotischen Frucht, die man im Supermarkt aus den verschiedensten Ländern importiert kaufen kann auch eine lokale Vitaminbombe. Da die Kaki allerdings nicht winterhart ist, muss bei der Ernte und Lagerung aber auf bestimmte Dinge Acht gegeben werden.

Die Ernte der Kaki

Die Ernte der Kaki

Der dekorative Kakibaum braucht zunächst erstmal ein paar Jährchen, bis er überhaupt Früchte tragen kann. Außerdem kann er erst ab einem Alter von drei oder vier Jahren nach draußen gepflanzt werden, da er davor zu frostempfindlich ist. In den nächsten Jahren fängt er dann an, mehrere Früchte zu tragen.

Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für die Ernte? Ab September kann mit der Kaki-Ernte begonnen werden. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem der Baum seine Blätter verliert. Bei der Ernte ist darauf zu achten, die Frucht vom Baum zunehmen, bevor sie richtig reif ist. Kakis sollen nachreifen. Wenn die Frucht zu spät gepflückt wird, reist der Stil aus der Frucht aus und sie verdirbt recht schnell. Deswegen ist bei der Ernte auch immer darauf zu achten, dass der Stil an der Frucht bleibt. Dies gewährleistet im Zweifel an der Reife eine längere Haltbarkeit.

Indizien für die die richtige Erntezeit sind die Farbe und Beschaffenheit der Frucht. Wenn die Kaki noch frisch und knackig aussieht und die Farbe orange ist und keine dunklen Flecken aufweist, ist die richtige Zeit für die Ernte gekommen.

Das Nachreifen der Frucht

Das Nachreifen der Frucht
Um den Verzehr der Kaki zu ermöglichen und genießen zu können sollte man die Frucht unbedingt nachreifen lassen. Auch wenn der Biss in die knackige orangene Frucht verführt, so würde man im frühen Stadium mit einem bitteren Geschmack und einem pelzigen Gefühl auf der Zunge enttäuscht werden. Das Nachreifen der Kaki sollte an einem kühlen und etwas feuchten Ort geschehen. Wenn nicht so viel Zeit bis zur Reife verstreichen soll, kann der Vorgang beschleunigt werden, indem ein reifer Apfel unter die Früchte gelegt wird. Äpfel strömen das gasförmige Ethylen aus und beschleunigen den Reifeprozess.

Ob die Frucht ihren finalen Reifegrad erreicht hat erkennt man an ihrer Konsistenz und ihrem Äußeren. Die Frucht ist etwas weicher geworden, das Fruchtfleisch bekommt eine geleeartige Konsistenz und kann glasig-glänzend sogar durch die Schale schimmern. An der Schale lassen sich außen auch oftmals leicht dunklere Flecken erkennen. Erst jetzt ist das Innere der Frucht verzehrbereit und überzeugt mit seiner Saftigkeit und Süße. Je nach Fruchtsorte kann das Nachreifen von zwei bis vier Tagen bis zu mehreren Wochen dauern. Beim Nachreifen sollten die Früchte genügend Platz haben und nicht aufeinander liegen, da so Druckstellen entstehen können. Außerdem wird so der Gefahr entgegengewirkt, dass eine bereits reife Kaki platzt und ihr Fruchtfleisch auf die anderen verteilt, die dann zu schimmeln begonnen können.

Wie lagert man Kakis am besten?

Wie lagert man Kakis am besten
Für die Lagerung sollte man die Kakis an einen sehr kühlen Ort aufbewahren. Die Stiele sollten hierbei immer nach oben zeigen. Da Kakis während des Lagerns aber meistens doch etwas nachreifen, sollte ihr Zustand regelmäßig überprüft werden, damit sie nicht zu schnell verderben. Man spricht in der Regel nur von einer Lagerungsmöglichkeit einiger Wochen, denn die Kakis reifen trotz niedriger Temperatur während der Lagerung etwas nach. Bereits reife Kakis können nicht mehr gelagert werden, sondern sollten sofort verzehrt werden, Alternativ lassen sich Kakis aber auch trocknen. Die Saftigkeit der Frucht bleibt so erhalten. Lediglich Größe und die Farbe verändern sich: Die Frucht schrumpft etwas zusammen und wird dunkler.

Expertentipp

Der Süße Grad der Kaki ist von der Zeit der Lagerung abhängig. Man kann also je nach Geschmack die Kakis nur kurz oder etwas länger nachreifen lassen. Reife Kakis lassen sich sogar einfach wie Kiwis auslöffeln. Aber bitte die Schale der Frucht nicht wegwerfen, denn sie erhält auch einige Vitamine.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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