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Gemüsepflanzen

Kartoffeln gießen

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Kartoffeln gießen

Jeder Hobbygärtner weiß, dass es einem erntereichen Anbau von Kartoffeln einiges an Übung bedarf. Dabei ist nicht nur auf die richtige Legung der Saatkartoffeln zu achten, auch das richtige Gießen spielt eine wichtige Rolle! Wer die Knollen nicht gut genug behandelt, der wird auch keinen Erfolg ernten. Um dies zu vermeiden, gilt es einige wichtige Anbau-Tipps zu beachten.

Der erfolgversprechende Anbau von Kartoffeln

Der erfolgversprechende Anbau von Kartoffeln

  • Erster Anbau-Tipp: Es ist darauf zu achten, dass nur zertifizierte Saatkartoffeln ausgelegt werden. Diese garantieren Seuchenfreiheit und die Gefahr eines Totalausfalles wird damit minimiert. Am besten eignet sich hier die Methode, die Kartoffeln bei circa 15°C in der Wohnung zunächst treiben zu lassen. Dies ermöglicht eine ertragreichere Ernte und beugt Knollenfäulnis vor.
  • Zweiter Anbau-Tipp: Der perfekte Standort für den Kartoffelanbau ist der sonnigste Platz im Garten. Damit die Saatkartoffeln sich optimal entwickeln, benötigen sie einen sehr nährstoffreichen Boden. Hier eignet sich gewöhnliche Gartenerde, welche mit Kompost oder Mist fruchtbarer gemacht wird.
  • Dritter Anbau-Tipp: Direkt nach dem Ende des Winters ist noch genug Feuchtigkeit im Boden, welche die Saatkartoffeln dringend benötigen – gewässert wird nämlich bis zum sogenannten Feldaufgang erst einmal nicht. Sind keine Nachtfröste mehr zu erwarten, können die Saatkartoffeln bei einem Richtwert von circa 9°C ausgelegt werden. In Abständen von 30 bis 40 Zentimetern werden diese dann spatentief in Pflanzengräben ausgelegt.
  • Vierter Anbau-Tipp: Neben dem richtigen Wässern der Kartoffelpflanzen ist auch Düngen essenziell. Holzspäne und Mist eignen sich gut als natürlicher Dünger. Sind die Pflanzen dann 20 Zentimeter hoch, so beginnt das Anhäufeln. Hierbei wird alle zwei bis drei Wochen die Erde zwischen den Reihen an die Kartoffelstauden herangezogen. Durch dieses Anhäufeln wird verhindert, dass die Kartoffeln ans Tageslicht kommen.

 

Mit der optimalen Wässerung zur erfolgreichen Ernte

Mit der optimalen Wässerung zur erfolgreichen Ernte
Mit dem Feldaufgang beginnt dann die Wässerung. Hier hat es sich bewährt die Kartoffeln abends zu gießen, da das Wasser sonst zu stark verdunstet und die Kartoffeln austrocknen. In der Wachstumsphase benötigen die Knollen nämlich besonders viel Wasser. Spätestens nach drei Tagen sollten die Pflanzen bis zur Ernte mit einer größeren Menge Wasser gegossen werden. Besonders in den Sommermonaten Juni und Juli ist darauf zu achten, dass die Kartoffeln mit ausreichend Wasser versorgt sind.

Bei der Wässerung sollten die Blätter möglichst trocken gehalten werden. Die Stauden werden lediglich an der Wurzel gegossen, wobei Staunässe in jedem Fall zu vermeiden ist!

Wann kann endlich geerntet werden?

Wann kann endlich geerntet werden
Kartoffeln brauchen in der Regel drei Monate, bis sie geerntet werden können. Ob sie reif sind, erkennt man am erst gelben und dann braun werdenden Kartoffelkraut, welches zum Schluss ganz verdorrt ist. Die Ernte sollte am besten bei sonnigem, trockenem Wetter erfolgen. Die Kartoffelpflanze ist hierbei auszugraben und die Knollen von den Sprossen zu lösen. Da im Normalfall nicht alle Kartoffeln auf einmal gegessen werden können, sind die Übrigen in einem dunklen, kühlen Raum zu lagern. Die gelagerten Knollen sollten hierbei regelmäßig auf faule Objekte überprüft und diese aussortiert werden.

Expertentipp

Einer, der Kartoffeln mindestens genauso sehr liebt wie der Hobbygärtner, ist der Kartoffelkäfer. Bereits im Frühling sind die ersten Larven auf den Stauden erkennbar, welche gleich entfernt werden sollten. Auch die vollständig entwickelten Käfer sind regelmäßig einzusammeln. Gesteinsmehl und Holzasche entziehen den Larven die Körperflüssigkeit und lässt sie austrocknen. Ganz nebenbei werden die Kartoffelpflanzen bei dieser Bekämpfungsmethode noch gedüngt.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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