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Kletterpflanzen

Kletterrosen – die Vorteile an Hauswänden

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Kletterrosen - die Vorteile an Hauswänden

Kletterrosen gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und sind in zahlreichen Farben und Varianten erhältlich. Als grüner Bewuchs für Hauswände bringen sie einige Vorteile mit sich. Um welche es sich dabei handelt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Vielseitigkeit

Einfach, gefüllt, halbimmergrün, einmal oder mehrfach blühend – die Auswahl an Kletterrosen ist groß und bietet für jeden Geschmack das Passende. Entscheiden Sie sich für eine einzelne Sorte oder bringen Sie durch eine Kombination Abwechslung an Ihre Hauswände. Sie haben die Freiheit der Wahl im Hinblick auf unterschiedliche Farben und Vorzüge. Gut geeignete Sorten sind beispielsweise:

  • Bobby James
  • Climbing Iceberg
  • Guirlande d’Amour
  • Memorial Rose
  • Naheglut
  • Wedding Day
  • Wichura

Es ist hilfreich, wenn Sie sich im Vorfeld über Ihre Ansprüche und Vorlieben im Klaren sind. Bevorzugen Sie eine möglichst lange Blütezeit, sollten Sie mehrfach blühende Varianten wählen. Geht es hauptsächlich um die Begrünung, sind Immergrüne Rosen (Rosa sempervirens) die beste Wahl. Berücksichtigen Sie zudem die Bedingungen am Standort und die Pflegeansprüche der gewählten Sorten.

Befestigung

Befestigung


Kletterrosen können frei an Hauswänden empor ranken oder an einem Spalier befestigt werden. Je unebener eine Hauswand ist, desto besser können sich die Gewächse festhalten. Empfehlenswert ist die Nutzung von Rankhilfen, denn sie schonen Hauswände und sorgen für eine gute Belüftung der Triebe. Weiterhin erleichtern sie die Pflege und Schnittmaßnahmen, da die Zweige gut zugänglich sind. Das gilt allerdings nur, wenn Sie Spaliere einige Zentimeter entfernt von der Hauswand montieren.

In beiden Fällen ist die Art der Befestigung einfach und mit geringem Aufwand verbunden. Das gilt sowohl für das Anbringen als auch für das Entfernen, falls eine Veränderung angestrebt wird.

Schutzmaßnahmen

Schutzmaßnahmen
Wachsen Kletterrosen direkt an Hauswänden, haben sie einen geschützten Standort im Sommer und im Winter. Ein gesundes, kräftiges Wachstum wird dadurch begünstigt, während sich das Risiko für Schäden verringert. Auch Wind stellt eine geringere Gefahr dar.

Beachten Sie, dass die Kletterrosen ausreichend Licht benötigen, sich Hitze jedoch nicht stauen sollte. Ideal sind deshalb Ost- und Westseiten von Gebäuden.

Vorteile für die Tierwelt

Vorteile für die Tierwelt
An Hauswänden gezogen, können Kletterrosen mehrere Quadratmeter abdecken und dabei relativ wenig Standfläche einnehmen. Für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind sie wertvolle Nahrungsquellen während der Blütezeit. Das gilt allerdings ausschließlich für einfache Blüten. Gefüllte Varianten bieten diesen Vorteil nicht.

Bildet eine gewählte Sorte Hagebutten, profitieren unter anderem Vögel im Herbst und im Winter von den Früchten. Sie sind vitaminreich und auch getrocknet oder gefroren genießbar. Entlang der Hauswände haben Kletterrosen die Möglichkeit, zahlreiche Blüten und Früchte zu bilden.

Potenzielle Schäden

Im Vergleich zu anderen Kletterpflanzen, wie Efeu, bilden Kletterrosen nur wenige Hafthaken. Stellen Sie ihnen eine Rankhilfe zur Verfügung, lassen sich Schäden an der Fassade auf ein Minimum reduzieren. Nach dem Ablösen bleiben deutlich weniger farbliche Veränderungen durch die Kontaktpunkte zwischen Kletterrosen und der Fassade zurück. Sollten Sie eine Änderung wünschen, ist das Entfernen der Pflanzen und eine notwendige Auffrischung der Hauswände mit einem lediglich geringen Aufwand verbunden.

Pflege

Können Kletterrosen an Hauswänden in die Höhe ranken, werden sie in der Regel vor Wärme, Sonne und Wind geschützt und sind dadurch kräftiger und weniger anfällig für Krankheiten und Parasiten. Eine gute Belüftung beugt Infektionen vor. Für die Versorgung ist es jedoch wichtig, ausreichend Wasser und Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Bedarfsgerechte Wassergaben und regelmäßige Düngergaben sind entscheidend.

Expertentipp

Wachsen Kletterrosen an Hauswänden entlang, ist ein häufiger Beschnitt während der Anfangszeit entscheidend. Erst durch ein verzweigtes und dichtes Wachstum ergibt sich ein üppig begrüntes, ansprechendes Bild. Um das zu verstärken, empfiehlt sich das Anbinden abstehender Triebe.

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