Kornblumen (Centaurea cyanus) zählen zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und können Wuchshöhen von 1 Meter erreichen. Die Blumen gedeihen an Getreidefeldern und auf Schutthalden. An sonnigen Standorten mit trockenen Böden fühlen sie sich ausgesprochen wohl. Auf sommerlichen Blumenwiesen sind die krautigen Gewächse mit den leuchtend blauen Blüten meist in der Nähe von Klatschmohn und Kamille anzutreffen.
Kornblumen als Heilpflanzen
Jahrhundertelang fanden Kornblumen im heilkundlichen Bereich Anwendung. Sie versprachen Linderung bei Fieber, Husten, entzündlichen Augenerkrankungen und anderen Beschwerden. Heutzutage werden sie in der Volksmedizin eher selten verwendet.
Heilpflanzen können in falscher Dosierung unerwünschte Nebenwirkungen auslösen. Aus gutem Grund stellt sich mancher Blumenfreund deshalb die berechtigte Frage, ob bestimmte Pflanzenteile der Kornblume giftig sind.
Die Antwort darauf ist ein klares Nein. Die hübschen Sommerblumen sind absolut ungiftig und können bedenkenlos in heimischen Gärten angebaut werden. Kleine Kinder und Haustiere dürfen unbesorgt mit Kornblumen spielen und die Blüten essen, denn sie sind zum Verzehr geeignet.
Kornblumen als Zierpflanzen

Kornblumen sind ausgesprochen pflegeleicht und eine Zierde für jeden Garten. Für Hummeln, Bienen und andere Insekten stellen sie eine wichtige Nahrungsquelle dar. Neben blauen Kornblumen gibt es interessante Züchtungen in Weiß, Rosa und Purpur. Bei der Bepflanzung von Rabatten und Blumenkübeln können Hobbygärtner zudem auf Sorten mit gefüllten Blüten zurückgreifen.
Kornblumen in der Küche
Zerkleinert wirken die blauen Blüten sehr dekorativ in Teemischungen oder Kräutersalzen. Ganze Blüten eignen sich zum Dekorieren von Kuchen und Nachspeisen. Knackige Wildkräutersalate und kalte Platten lassen sich ebenfalls mit frischen Blüten verzieren.
Expertentipp
Wenn Hobbygärtner ihre Gerichte mit farbenprächtigen Kornblumen verschönern möchten, sollten sie darauf achten, woher die Pflanzen stammen. Blüten, die aus ökologischem Anbau kommen, sind frei von Pestiziden und können bedenkenlos verzehrt werden.
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