Die anmutigen gelben Strahlenblüten des Mädchenauges verleihen dem Garten den ganzen Sommer über Farbe. Mädchenaugen gehören zu den dankbarsten Blühern unter den Beetstauden und sind zudem völlig unkompliziert und pflegeleicht.
Die zahlreichen Arten entwickeln mit 10 bis 180 cm völlig unterschiedliche Wuchshöhen. Das Mädchenauge ist daher eine Pflanze, die vielseitig verwendet werden kann. Auch das Pflanzen der ausdauernden Schönheiten ist denkbar einfach, wenn dabei die wenigen Ansprüche der genügsamen Pflanzen berücksichtigt werden.
Herkunft und Aussehen
Die ursprüngliche Heimat des Mädchenauges ist Nord- und Südamerika. Die meisten der 115 verschiedenen Arten sind dort in den Prärien zu finden. Das Mädchenauge ist also eine denkbar genügsame und anspruchslose Pflanze.
Die verschiedenen Arten unterscheiden sich vor allem in ihrer Wuchshöhe. Kleine, filigrane Arten erreichen kaum eine Höhe von mehr als 10 cm, während die imposanten Arten dieser Gattung durchaus eine Wuchshöhe von 180 cm erreichen können.
Die hübschen Blütenstauden gehören zu den Korbblütlern und sind den ganzen Sommer über mit ihren gelben Strahlenblüten ein echter Blickfang. Die Blüten einiger der neueren gezüchteten Sorten weichen von der normalerweise üblichen gelben Blütenfarbe durch einen rosafarbenen, roten oder weißen Flor ab.
Der richtige Standort und der perfekte Boden
Mädchenaugen erinnern nicht nur mit ihren gelben Strahlenblüten an die Sonne, sie benötigen auch viel Sonne, um prächtig zu gedeihen. Ein vollsonniger Standort ist daher ein Muss für die sonst so anspruchslosen Staudengewächse.
In ihrer Heimat gedeihen Mädchenaugen auf sehr trockenen Böden. Die Pflanze kommt daher auch im Garten mit Trockenheit gut zurecht. Staunässe verträgt das Mädchenauge indes nicht.
Das unkomplizierte Mädchenauge gedeiht in nahezu jedem Boden. Allerdings ist die Pflanze auf eine gute Nährstoffversorgung angewiesen, denn ohne ausreichende Nährstoffzufuhr wäre eine extrem lange Blühdauer wie die des Mädchenauges nicht möglich. Im Idealfall ist der Boden deshalb möglichst nährstoffreich und humos.
Der optimale Pflanzzeitpunkt

Die ideale Pflanzzeit ist das Frühjahr. Notfalls kann das Mädchenauge auch noch im Sommer gepflanzt werden. Doch dann muss die Pflanze in den ersten Wochen nach der Pflanzung gut gewässert werden. Containerpflanzen können das ganze Jahr über gepflanzt werden.
Wer mag, kann das Mädchenauge auch problemlos aussäen. Das Aussäen sollte im zeitigen Frühjahr von März bis April erfolgen.
Mädchenauge pflanzen

Mädchenaugen benötigen wegen ihrer langen Blühdauer viele Nährstoffe. Vor allem wenn die Pflanze in einen mageren oder sandigen Boden gesetzt werden soll, empfiehlt es sich den Boden vor der Pflanzung mit Kompost aufzubessern.
Nach dem Einpflanzen muss die Pflanze gut angegossen werden. Das verbessert die Nährstoffzufuhr und hilft der Pflanze dabei das stressige Umsetzen an einen neuen Standort besser zu verkraften.
Expertentipp
Durch einen bodentiefen Rückschnitt im frühen Herbst wird zwar die Blütezeit verkürzt, doch kann die Pflanze so mehr Überwinterungsrosetten bilden. Das Mädchenauge übersteht auf diese Weise die kalte Jahreszeit besser und die Lebensdauer der Pflanze erhöht sich.
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