Die im Frühjahr blühenden Mandelbäume (Prunus dulcis) stammen ursprünglich aus China und Kleinasien, werden jedoch im gesamten Mittelmeerraum und in den USA angebaut. Unter den richtigen Bedingungen wachsen die attraktiv blühenden Bäume auch in unseren Breiten.
Passende Standorte
In ihrer natürlichen Umgebung sind Mandelbäume langen, warmen und trockenen Sommern sowie kurzen Wintern mit wenigen frostigen Perioden ausgesetzt. Aus diesem Grund sind gut durchlässige, leicht kalkhaltige Böden, die ausreichend Nährstoffe bieten, ideal. Ist der Untergrund zu sauer oder verdichtet, gedeihen die Bäume nicht. Staunässe wird schlecht vertragen.
Standorte sollten sonnig und warm sein, an leicht schattigen Plätzen können Mandelbäume ebenfalls gedeihen. Optimal sind Bereiche in Innenhöfen oder in der Nähe von Mauern, sodass die früh blühenden Gewächse vor Frost geschützt sind. Die beste Zeit, um Mandelbäume zu pflanzen, ist im Frühjahr oder im Spätsommer.
Sorten für den heimischen Anbau

Im eher kalten, mitteleuropäischen Klima haben sich einige Sorten für den Anbau bewährt. Sie sind robust und selbstfertil:
- Prunus amygdalus ‘Weiße Krachmandel’
- Prunus amygdalus ‘Säulenmandel’
- Prunus amygdalus ‘Supernova’
- Prunus dulcis ‘Dürkheimer Krachmandel’
- Prunus dulcis ‘Lauranne’
Expertentipp
Es ist wichtig, Mandelbäume nicht mit den aus China stammenden Mandelbäumchen (Prunus triloba) zu verwechseln, da deren Samen nicht essbar sind.
Häufig gestellte Fragen
Wann tragen Mandelbäume Früchte?
Die Früchte reifen in warmen Gebieten zwischen Juli und August heran. Die Erntezeit liegt jedoch im Herbst.
Kann man Mandelbäume in Kübeln kultivieren?
Es ist möglich, Mandelbäume in Pflanzgefäßen anzubauen. Sie sind in diesem Fall jedoch nicht winterhart und sollten in frostfreien Innenräumen überwintert werden.
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