Connect with us

Obstpflanzen

Mirabellen ohne Alkohol einlegen

Veröffentlicht

auf

Mirabellen ohne Alkohol einlegen

Mirabellen sind wegen ihrer Süße eine beliebte Frucht für Kuchen, Desserts und Kompott. Leider lassen sich Mirabellen im Naturzustand nur sehr kurz lagern. Die einfachste Form der Lagerung von Mirabellen besteht darin, dass sie in Alkohol eingelegt werden. Allerdings gibt es nicht wenige Menschen, die auf Alkohol verzichten wollen oder müssen. Aber auch wenn man auf Alkohol verzichtet, muss man nicht auf die süßen Früchte verzichten. Erfahren Sie hier, wie man Mirabellen ohne Alkohol einlegt.

Mirabellen einfach einkochen

Mirabellen einfach einkochen


Um Mirabellen einzulegen, benötigen Sie Einmachgläser, die passenden Deckel und Einweckgummis. In manchen Regionen sind diese Gummis auch unter der Bezeichnung Weckgummis im Handel erhältlich. Außerdem brauchen Sie spezielle Klammern, die im Handel unter den Bezeichnungen Federklammern, Universalklammern oder einfach Einweckklammern angeboten werden. Des Weiteren benötigen Sie noch zwei große Töpfe, ein Messer und natürlich die Zutaten selbst. Die Menge der Zutaten richtet sich dabei nach der Menge der Mirabellen, die Sie einkochen möchten. Als Faustregel benötigen Sie für ein Kilo Mirabellen etwa 300 Gramm Gelierzucker und 1 Liter Wasser. Beachten Sie dabei, dass sich die Gewichtsangabe auf entkernte Früchte bezieht

Vorarbeiten, bevor es an das Einkochen geht

Vorarbeiten, bevor es an das Einkochen geh
Bevor es an das eigentliche Einkochen der Früchte geht, steht die wohl unbeliebteste und langwierigste Aufgabe an. Die Mirabellen müssen halbiert und die Kerne entfernt werden. Dazu schneiden Sie die Mirabellen in der Mitte bis zum Kern ein und ziehen die beiden Hälften auseinander. Nun hebeln Sie mit der Messerspitze den Kern aus der Frucht. Haben Sie die diese Arbeit erledigt, waschen Sie die Früchte gründlich ab. Der nächste Schritt sorgt dafür, dass die Gläser so keimfrei wie möglich sind. Dazu stellen Sie die Einmachgläser in einen Topf und füllen diesen mit Wasser. Die Gläser sollten dabei mit mindestens fünf Zentimeter Wasser bedeckt sein. Lassen die Einmachgläser nun für 15 Minuten kochen und dann abkühlen.

Das Einmachen kann beginnen

Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen sind, geht es nun an das Einkochen. Legen Sie die Mirabellenhälften in die Gläser. Die Schalen müssen dabei nach oben zeigen. Während dieser Arbeit können Sie in einem zweiten Topf die benötigte Menge an Wasser und Gelierzucker aufkochen. Gießen Sie die Geliermasse in die Gläser. Achten Sie darauf, dass die Früchte vollständig mit der Flüssigkeit bedeckt sind. Zum Verschließen legen Sie ein Gummiring auf die Öffnung und setzen den Deckel auf. Mit einer Einweckklammer wird der Deckel noch fixiert. Zum Abschluss stellen Sie die Gläser in ein etwa fünf Zentimeter tiefes Wasserbad. Hier müssen die Einweckgläser für rund 15 Minuten kochen. Für die Lagerung der eingekochten Mirabellen ist ein kühler und möglichst dunkler Raum ideal. Hier bietet sich eine Abstellkammer oder der Keller an.

Expertentipp: Ein kleiner Trick erhöht die Haltbarkeit

An den oberen Rändern der Glasinnenseiten können sich auch nach dem Einkochen noch Keime befinden. Damit diese die eingemachten Früchte nicht verderben, hilft ein einfacher, aber sehr effizienter Trick. Drehen Sie die noch heißen Gläser um und lassen Sie auf der Deckelseite abkühlen. Auf diese Weise werden auch die Letzten noch im Glas befindlichen Keime effizient abgetötet. Außerdem können Sie so leicht erkennen, ob die Gläser auch wirklich dicht sind. Haben Sie alles richtig gemacht, sind die Mirabellen so für mehrere Monate haltbar.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Bildquellen:

© www.istockphoto.com/ch__ch

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär