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Zimmerpflanzen

Monstera – praktische Tipps zur Pflege

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Monstera - praktische Tipps zur Pflege

Die ursprünglich aus den Wäldern Mittel- und Südamerikas stammende Monstera zählt hierzulande zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Die beeindruckende Grünpflanze verfügt über große, dekorative Blätter und kann Wuchshöhen bis zu fünf Metern erreichen. Die Monstera, auch Fensterblatt genannt, gehört zur Familie der Aronstabgewächse und gedeiht auch an halbschattigen Standorten prächtig. Innerhalb der Pflanzengattung gibt es etwa 50 Arten, die sich hinsichtlich der Blätter und der Wuchsform unterscheiden.

Standort und Substrat

Standort und Substrat


Aufgrund ihres beachtlichen Wuchses benötigen Monstera ausreichend große Pflanzgefäße. Die Tropenpflanze mag einen warmen, hellen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit und bevorzugt nährstoffreiches Substrat. Entsprechend ihrer Herkunft aus den Tropenwäldern tolerieren Monstera auch schattige und halbschattige Orte, da sie an geringe Lichtverhältnisse angepasst sind. Interessanterweise ist zu beobachten, dass die Blätter deutlich größer werden, umso weniger Licht die Pflanze bekommt. An helleren Plätzen hingegen bilden sich dekorative Blattschlitze mit zunehmendem Alter. Die Temperatur am Standort beträgt im Idealfall zwischen 15 und 25 Grad Celsius, damit sich das Tropengewächs rundum wohlfühlt. Im Winter darf es ruhig etwas kühler sein bei Temperaturen zwischen 16 bis 18 Grad Celsius.

Gießen und Düngen

Gießen und Düngen
Gießen Sie die Zimmerpflanze bedarfsgerecht, wenn die oberste Schicht des Substrats schon leicht angetrocknet ist. Monstera vertragen Trockenheit wesentlich besser als zu viel Feuchtigkeit, die durch Staunässe entstehen kann. Verwenden Sie zum Gießen am besten Regenwasser oder temperiertes Leitungswasser. Um eine gute Luftfeuchtigkeit zu erzielen, empfiehlt es sich, die Pflanze regelmäßig mit Wasser zu besprühen. Von April bis September profitiert die Tropenpflanze von Flüssigdünger, der mit dem Gießwasser verabreicht wird. Bewährt hat sich hierfür Grünpflanzendünger, von dem Sie die Hälfte der angegebenen Dosis verwenden.

Weitere Pflegemaßnahmen

Weitere Pflegemaßnahmen
Monstera sind im Grunde robust und pflegeleicht und stellen keine hohen Ansprüche an den Hobbygärtner. Neben bedarfsgerechtem Gießen und Düngen empfiehlt sich aufgrund der imposanten Größe des Gewächses ein Umtopfen etwa alle zwei bis drei Jahre. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist das zeitige Frühjahr vor dem Neuaustrieb. Verwenden Sie hochwertige Grünpflanzenerde, damit das Fensterblatt mit ausreichenden Nährstoffen versorgt ist. Bei älteren Exemplaren ist es ausreichend, die obere Erdschicht gegen frisches Substrat auszutauschen.

Für die Standfestigkeit der Rankpflanze benötigen Sie sowohl ein großes Pflanzgefäß als auch eine Rankhilfe, an der Sie die Triebe gegebenenfalls befestigen können. Hierzulande kann die Tropenpflanze nämlich gut und gerne einige Meter in die Höhe wachsen. Einen gelegentlichen Rückschnitt der fleischigen Stängel und Triebe verträgt die Monstera problemlos, falls Sie das Höhenwachstum begrenzen möchten. Achten Sie jedoch darauf, die Luftwurzeln nicht zu beschädigen. Wenn Sie diese als störend empfinden, leiten Sie die Luftwurzeln einfach ins Substrat um, wo sie rasch einwurzeln.

Um sich an dem Blattschmuck zu erfreuen, lohnt es sich, Staubablagerungen, welche sich insbesondere nach der Heizperiode gebildet haben, mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Untersuchen Sie die Pflanze regelmäßig auf Schädlingsbefall wie Spinnmilben und Blattläuse, die bei zu trockener Heizungsluft oder zu wenig Lichteinfall auftreten können.

Monstera überwintern

Die Monstera ist nicht winterhart und frostempfindlich und sollte aufgrund dessen im Inneren überwintern. Hierfür eignen sich helle Treppenhäuser, Wintergärten oder spärlich beheizte Wohnräume. Während der Winterruhe wird die Pflanze nur mäßig gegossen und das Düngen gänzlich eingestellt.

Expertentipp

Falls die Monstera braune oder gelbe Verfärbungen der Blätter aufweist, kann das verschiedene Gründe haben. Oftmals ist ein falscher Standort, Staunässe, eine Überdüngung oder Nährstoffmangel für die Verfärbungen verantwortlich. Bei Schädlingsbefall und Wassermangel rollen sich die Blätter ein.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/funebre

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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