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Rasen

Mutterboden oder Komposterde – was ist besser für Rasen?

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Mutterboden oder Komposterde - was ist besser für Rasen geeignet

Die Gartenfläche bietet jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten. Eines der wichtigsten Gestaltungselemente im grünen Wohnzimmer ist der Rasen. Ein gesundes, kräftiges, frisches Grün ist der Traum jedes Gartenbesitzers. Neben der natürlichen Rasenpflege hängt die Entwicklung der Gräser stark vom Boden ab.

Der fruchtbare Mutterboden

Der fruchtbare Mutterboden


Die oberste Schicht des Bodens ist am fruchtbarsten. Diese Schicht wird deshalb auch Mutterboden genannt. Die mehr oder weniger dicke Schicht enthält mineralische Bestandteile, wie zum Beispiel Sand, Lehm oder Steine, aber auch organische Bestandteile. Diese sind durch die Umwandlung von Pflanzenteilen und die Zersetzung von Bodenlebewesen entstanden.

Die Gesamtheit der organischen Bestandteile setzt sich aus Humusstoffen und unzähligen Mikroorganismen zusammen. Es sind auch viele Bodentierchen, wie beispielsweise Asseln und Regenwürmer, aktiv. Diese fruchtbare Bodenschicht sollte immer erhalten bleiben.

Die wertvolle Komposterde

Die wertvolle Komposterde
Kompost ist eine besondere Humusform. Es handelt sich bei diesem wertvollen Bodenverbesserungsmittel um fast ausschließlich organische Bestandteile. Diese wichtigen Bestandteile sind durch Verrottung von Pflanzenteilen entstanden.

Wenn eigener Kompost fehlt, kann guter Kompost auch von einer Kompostieranlage gekauft werden. Kompost eignet sich zur Lockerung schwerer Böden bei der Pflanzung von Gehölzen, zur Verbesserung schlechter Gemüsegärten und zur Humusversorgung der Rasenfläche.

Unterschiedliche Bodenarten

Unterschiedliche Bodenarten
Es gibt sandige, lehmige und humose Böden. Sandböden sind leichter zu bearbeiten als lehmige Böden. Dafür trocknen sandige Böden jedoch leichter aus und haben eine geringere Speicherfähigkeit. Lehmböden werden bei Dauerregen schmierig und schlecht durchlüftet. Am besten für den Rasen ist ein ausgewogener Mischboden, und zwar ein sandiger Lehm mit hohem Humusgehalt.

Ein dichter und sattgrüner Rasen

Ein dichter und sattgrüner Rasen
Ein tiefgründiges Lockern der Erde ist für den Rasen wichtig. Dadurch werden die unteren Schichten aufgebrochen und das Wasser kann leichter versickern. Die Komposterde wird als Bodenverbesserer auf der Fläche verteilt und gleichmäßig ungefähr 15 Zentimeter tief in den Mutterboden eingearbeitet. Fehlt zum Beispiel nach Bauarbeiten der Mutterboden, muss eine neue Schicht Rasen- oder Gartenerde aufgetragen werden. Nach dem Einebnen der Fläche braucht die Erde zwei bis drei Wochen Ruhe. Unkraut kann in dieser Zeit aufkeimen. Es muss vor der Aussaat der Rasengräser entfernt werden.

Auf den pH-Wert achten

Während der Ruhezeit empfiehlt es sich, den pH-Wert des Bodens zu überprüfen. Bei einem Wert unter 5,5 sollte eine Schicht Rasenkalk eingearbeitet werden.

Expertentipp

Ist im Garten kein Komposthaufen vorhanden und gibt es keine Möglichkeit Kompost in der Nähe zu kaufen, können Reste von Nutz- und Zierpflanzen direkt in den Boden eingearbeitet werden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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