Die Primel oder auch Primula gehört zu den ersten Blühpflanzen des Jahres. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Farbgestaltungen lassen sie sich in jeden Garten integrieren. Zusätzlich sind sie als Zimmerpflanze äußerst dekorativ. Um die Freude an der Blütenpracht möglichst lange zu erhalten, ist vor allem die richtige Pflege unerlässlich.
Der richtige Standort für Primeln
Die Primel bevorzugt einen halbschattigen Standort, der insbesondere vor praller Mittagssonne geschützt sein sollte. Eine zu starke Sonneneinstrahlung lässt die Blüten des Frühblühers schneller vergehen. Das Substrat sollte idealerweise gut durchlässig und humos sein. Zu stark verdichtete Böden lassen sich mit Hilfe von Sand oder Kies auflockern.
Bewässerung
Primula benötigt eine gleichmäßige Bewässerung. Sowohl Staunässe als auch ein völliges Austrocknen des Substrates sollten zwingend vermieden werden. Mittels Fingerprobe lässt sich der Feuchtigkeitsgehalt der Erde schnell und einfach feststellen. Beim Gießen selbst sollte darauf geachtet werden, dass die Blüten nicht befeuchtet werden.
Düngung

Kategorisch sind Primeln den Schwachzehrern zuzuordnen. Ihr Nährstoffbedarf ist deshalb äußerst gering. Im Jahr der Pflanzung sind keine gesonderten Düngergaben erforderlich. Ab dem zweiten Standjahr können Mineralstoffe in geringem Maße in Form eines Flüssigdüngers zugeführt werden. In der Praxis hat sich eine Gabe alle 2 Wochen nach Packungsanweisung bewährt.
Rückschnitt

Ein großflächiger Rückschnitt der Gartenblume ist nicht erforderlich. Durch das regelmäßige Ausputzen vertrockneter Pflanzenteile und verblühter Blüten wird die Bildung neuer Knospen angeregt. Darüber hinaus wird die kräftezehrende Samenbildung unterbunden.
Blütezeit
Die Blütezeit gängiger Sorten beginnt im Januar und endet im April. Einige Arten sind allerdings als Früh- oder Spätblüher bekannt. Hierdurch können sich geringfügige Verschiebungen der Blütezeit ergeben. Während die Orchideenprimel beispielsweise zwischen Mai und Juli erblüht, kann man die Pracht der Fliederprimel bereits ab Dezember bestaunen.
Expertentipp
Ergänzend zur alltäglichen Pflege hat sich das regelmäßige Besprühen der Blätter bewährt. Vor allem bei einem trockenen Klima führt das zu einem ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt.
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