Ranunkeln zählen zur Familie der Hahnenfußgewächse und stammen ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum. Es gibt sie in zahlreichen Sorten mit farbenprächtigen Blüten, die hierzulande in Töpfen und Kästen gepflanzt, Terrassen und Balkone schmücken. Die schönen Pflanzen erinnern ein wenig an Rosen und verwandeln auch Gärten im Frühjahr in ein blühendes Paradies. Ranunkeln sind recht anspruchslos und der Pflegeaufwand ist gering.
Ranunkeln im Topf pflanzen
Ranunkeln gedeihen bestens in Pflanzgefäßen auf Balkonen und Terrassen. Vor dem Pflanzen empfiehlt es sich, den Topf mit einer Drainage zu versehen, damit überschüssiges Wasser gut ablaufen kann und keine Staunässe entsteht. Hierfür eignen sich Tonscherben oder Kies, welche Sie als unterste Schicht im Pflanzgefäß auslegen. Als Substrat können sie torffreie Pflanzerde verwenden, damit die Ranunkel prächtig gedeiht. Mischen Sie etwas Sand unter die Blumenerde, die den optimalen Ablauf des Gießwassers zusätzlich sicherstellt.
Die Pflege der Ranunkeln auf dem Balkon

Die hübschen Blühpflanzen bevorzugen einen halbschattigen Standort und fühlen sich auch an sonnigen Plätzen wohl. Auf zu viel Mittagssonne hingegen reagieren sie empfindlich und lassen ihre Blüten hängen. Ranunkeln lieben feuchte Böden und haben einen hohen Wasserbedarf. Deshalb sollten sie vor allem in der Blütezeit ausreichend gegossen werden, damit das Substrat nicht austrocknet. Vermeiden Sie hierbei unbedingt Staunässe, damit die Wurzelknollen nicht verfaulen.
Wie oft müssen Ranunkeln im Topf gedüngt werden?

Um eine üppige Blütenpracht der Zierpflanze zu unterstützen, können Sie Ranunkeln während der Blütezeit regelmäßig mit Nährstoffen versorgen. Hierfür ist ein Düngemittel in Form von flüssigem Blumendünger oder organischem Dünger eine gute Wahl. Es ist empfehlenswert, die Ranunkeln etwa alle ein bis zwei Wochen über das Gießwasser zu düngen. Ansonsten ist bei der Pflege der Balkonpflanze wenig zu beachten. Sie können die Blütezeit ihrer Pflanze verlängern, indem Sie verdorrte Blätter und verwelkte Blüten abschneiden. Dies beugt zugleich Blattpilzen vor und regt das Wachstum der Ranunkeln an.
Das Überwintern von Ranunkeln im Topf
Ranunkeln sind nicht winterhart und mögen keine frostigen Temperaturen. Verbringen Sie aufgrund dessen Ihre Pflanzen in ein Winterquartier, welches dunkel, frostfrei, luftig, trocken und kühl sein soll. Ideale Orte sind beispielsweise Garagen, Keller oder Wintergärten, in denen die Temperatur zwischen fünf und acht Grad Celsius beträgt. Sobald es im Frühjahr wieder wärmer wird und die ersten Blätter sprießen, können Sie Ihre Pflanzen wieder nach draußen stellen.
Expertentipp
Sämtliche Arten von Ranunkeln sind giftig. Sowohl die Blätter und Knollen als auch die Blüten enthalten Giftstoffe, die für Menschen gefährlich werden können. Beim Umgang mit der orientalischen Schönheit ist es deshalb ratsam, immer Handschuhe zu tragen, denn auch der Pflanzensaft kann zu Ausschlägen und unangenehmen Reizungen der Haut führen. Auch für Haustiere stellt die Pflanze eine Gefahr dar und sollte sich außerhalb deren Reichweite befinden.
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