Connect with us

Rasen

Rollrasen vertikutieren – Tipps und Tricks

Veröffentlicht

auf

Rollrasen vertikutieren - Tipps und Tricks

Damit Ihr Rollrasen gesund und ansehnlich bleibt, muss er regelmäßig gepflegt werden. Dazu gehört es auch ihn regelmäßig zu vertikutieren. Wann und wie Sie Ihren Rollrasen vertikutieren sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Doch was bringt das Vertikutieren überhaupt? Mit der Zeit sammelt sich über der Grasnarbe ein sogenannter Rasenfilz, bestehend aus Rasenschnitt und Laub. Hinzu kommen teppichbildende Unkräuter, die schnell den Rasen erobern können.

Beim vertikutieren wird die Grasnarbe angeritzt und der Rasenfilz, sowie die teppichbildenden Unkräuter entfernt. Dadurch wird der Rasen wieder ausreichend belüftet. Dazu benutzt man einen Handvertikutierer, der auch in motorisierter Form erhältlich ist.

Das richtige Timing

Allgemein ist der optimale Zeitpunkt für die Rasenpflege im Frühjahr, jedoch können Sie auch im Herbst vertikutieren. Im Sommer oder im Winter würden Sie dem Rollrasen jedoch mehr Schaden als ihm zu helfen.

Wie oft vertikutieren

Der Rollrasen sollte jährlich ordentlich vertikutiert werden. Bei Bedarf ist ein zweites Mal im Herbst möglich, öfter würde den Rasen aber zu sehr belasten.

Es wird Zeit

Es wird Zeit


Zunächst erkennen Sie es daran, dass das Vertikutieren überfällig ist, wenn der Rasenfilz deutlich sichtbar wird. Auch eine gelbe Verfärbung des Rasens und kahle Löcher deuten darauf hin, dass der Rollrasen nicht genug Licht, Luft oder Wasser bekommt. Wenn Sie spätestens jetzt nicht zur Tat schreiten, werden Sie den Rasen bald nicht mehr retten können!

Manuell oder motorisiert?

Manuell oder motorisiert
Sie können einen Handvertikutierer oder einen elektrischen Vertikutierer verwenden. Der Vorteil der motorisierten Version liegt klar in der Arbeitserleichterung, allerdings ist diese Version kostenintensiver und das Gerät benötigt mehr Stauraum. Daher empfiehlt es sich eher für großen Rasenflächen, jedoch genügt für eine kleinere Fläche ein Handvertikutierer.

Vorbereitung

Vorbereitung
Vor dem vertikutieren sollten Sie Ihren Rollrasen vorbereiten. Am besten mähen Sie den Rollrasen bereits zwei Wochen vorher und am Tag des Vertikutierens erneut möglichst kurz.

Durchführung

Nun können Sie endlich tatsächlich vertikutieren.

  • Dazu stellen Sie den Vertikutieren zunächst so ein, dass Sie den Boden nur 3 mm tief einritzen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Einstellung richtig ist, können Sie es auf einer kleinen flachen Stelle ausprobieren.
  • Anschließend ziehen Sie den Vertikutierer in gleichmäßigen Bahnen zügig über den Rasen, ohne ständig anzuhalten und zu korrigieren. Danach wiederholen Sie den Vorgang in Querbahnen.
  • Zuletzt entfernen Sie alle losen Elemente mit einem Rechen vom Rollrasen.

Expertentipp

Nach diesem Prozess sieht der Rollrasen oftmals sehr ramponiert aus. Damit Ihr Rollrasen schnell wieder dicht und gesund aussieht, ist eine ordentliche Nachbehandlung essenziell. Dazu sollten Sie mit dem ursprünglichen Samen nachsäen und anschließend den Rollrasen mit Humus düngen. Zuletzt wässern Sie den Rollrasen ausgiebig.

Häufig gestellte Fragen

Benötigt der Rollrasen nach dem Vertikutieren eine Schonzeit?

Ja, vier Wochen lang sollte der Rollrasen anschließend geschont werden.

Was passiert, wenn ich nicht vertikutiere?

Mit der Zeit wird Ihr Rollrasen mehr Moos und Unkraut als Rasen sein. Dann hilft nur noch eine vollständige Bereinigung und ein neuer Rollrasen.

Benzin- oder Elektrovertikutierer?

Für sehr große Flächen wird Ihnen ein Benzinvertikutierer angenehmer vorkommen, da Sie nicht mit Verlängerungskabeln arbeiten müssen.

Welcher Rechen ist am besten geeignet?

Für eine Rasenfläche benutzten Sie am besten einen Rasenrechen, da er die Graswurzeln bei richtiger Handhabung nicht verletzt.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Bildquellen:

© www.istockphoto.com/sandsun

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär