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Weidengewächse

Salweide schneiden

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Salweide schneiden

Blühende Salweiden sind für viele Menschen ein Zeichen dafür, dass es, langsam aber sicher, endlich wieder wärmer wird. Zudem sind die großen, gelben Weidenkätzchen eine erste, wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Da der Strauch jedoch recht schnell eine beachtliche Höhe erreicht und nicht verkahlen sollte, empfiehlt es sich, einen Rückschnitt durchzuführen.

Vor dem Rückschnitt beachten

Vor dem Rückschnitt beachten


Die Salweide wächst zu einem großen Strauch oder kleinen Baum heran. Bei geeigneten Standort- und Bodenbedingungen erreicht sie eine Höhe von fünf bis zu zehn Metern. Dabei beläuft sich die Kronenbreite auf bis zu sieben Meter. Doch nicht nur ausgewachsene, sondern auch noch junge Sträucher können zurückgeschnitten werden. Dabei sollte man folgendes beachten:

  • Die jeweilige Schnittpflege der Jungpflanze entscheidet darüber, ob die Salweide entweder zu einem großen Strauch heranwächst, der viele, starke Hauptäste aufweist, oder ob aus ihr ein Baum wird.
  • Bei beiden Varianten ist ein gelegentlicher Pflegeschnitt zu empfehlen.
  • Salweiden können getrost stark zurückgeschnitten werden; es kommt immer wieder zu einem neuen Austrieb.
  • Mit dem Pflegeschnitt kann abgewartet werden, bis die Salweide ihrem Besitzer, sozusagen, „nahezu über den Kopf gewachsen ist“.
  • Ein Rückschnitt sollte jedoch auch dann von Zeit zu Zeit erfolgen, wenn ausreichend Platz zum Wachsen vorhanden ist. Andernfalls verkahlt der Strauch und ältere Trieben blühen irgendwann immer weniger.

Rückschnitt durchführen

Rückschnitt durchführen
Eine Salweide bildet vor allem dann wunderschöne, große Blüten, wenn man im Frühling die verblühten Triebe auf kurze „Stummel“, mit etwa zwei oder drei Augen zurückschneidet. Ganz nebenbei führt dieser Schnitt aber auch dazu, dass die Krone des Strauchs immer dichter und sehr kompakt wird. Auf diese Weise bildet sich nach Jahren eine sogenannte Kopfweide.

Wer dagegen eine natürliche Wuchsform wünscht, der lässt einfach der Natur freien Lauf und die Salweide wachsen. Allerdings ist auch hier ab und zu ein seltener durchgeführter Rückschnitt empfehlenswert, damit der Strauch nicht verkahlt. Generell nimmt die Salweide ebenfalls einen sehr starken Rückschnitt nicht Übel; sie treibt weiterhin stark aus.

Die beliebte Hängeform „Pendula“ sollte dagegen regelmäßig zurückgeschnitten werden. Außerdem ist es ratsam, die Hängekrone ab und zu auszulichten, damit diese nicht zu dicht wächst. Andernfalls kommt es dazu, dass ältere Triebe mit der Zeit von den jüngeren überlagert werden, wodurch diese absterben und sich in der Krone einiges an Totholz ansammelt.

Expertentipp

Nach dem Rückschnitt, also während des folgenden Austriebs, sollte eine im Topf gepflanzte Salweide regelmäßig gedreht werden. Auf diese Weise entwickelt sich eine sehr schöne und vor allem gleichmäßige Krone. Ansonsten wächst der Strauch nur auf der Seite kräftig, die dem Licht zugewandt ist.

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Bildquellen:

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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