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Weide im Topf halten

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Weide im Topf halten

Weiden gehören zu den Pioniergehölzen auf freien Flächen, die für viele andere Pflanzen keine optimalen Bedingungen bieten. Die insgesamt mehr als 400 verschiedenen Arten sind daher äußerst anspruchslos und pflegeleicht. Doch die Mehrzahl aller Weidenarten kann eine beachtliche Größe entwickeln und ist deshalb für die meisten Hausgärten viel zu groß. Dennoch müssen Hobbygärtner auf eine Weide im Garten nicht verzichten, denn ein paar kleinwüchsige Arten lassen sich problemlos im Topf halten.

Arten, die als Kübelpflanze kultiviert werden können

Weiden sind in Europa, Asien und Amerika weit verbreitet. Mit mehr als 400 verschiedenen Arten sind Weidengewächse überaus vielseitig. So gibt es neben den sehr große Gattungen sogar bodendeckende Arten und einige kleinwüchsige Gattungen, die sich perfekt als Kübelpflanze eignen.

Als Kübelpflanze eignen sich besonders:

  • Hängende Kätzchenweide
  • Harlekinweide

Hängende Kätzchenweide

Die hängende Kätzchenweide ist in Europa beheimatet. Sie ist eine besondere Zuchtform der Salweide und wächst als Hochstamm, aus dem die aufgepfropfte Stammkrone mit ihren hängenden Trieben hervorsprießt. Die endgültige Stammhöhe ist daher durch die Höhe des Hochstamms bereits festgelegt. Das Bäumchen wird also im Laufe der Jahre nicht mehr höher.

Mit ihren hängenden Trieben, die teilweise bis zum Boden reichen können, ist die hängende Kätzchenweide sehr dekorativ. Von März bis April entwickelt das Bäumchen weiche silbrige Kätzchen, die insbesondere von Bienen und Hummeln gern angeflogen werden.

Männliche Bäumchen entwickeln etwas größere Kätzchen als die weiblichen Bäume. Die männlichen Kätzchenblüten verströmen zudem einen angenehmen Duft. Weibliche Bäume tragen ab Mai die länglichen und behaarten Kapselfrüchte.

Harlekinweide

Die Harlekinweide wurde erst 1979 aus Japan nach Europa gebracht und ist seitdem eine äußerst beliebte Zuchtform für den Garten. Harlekinweiden wachsen in Strauchform oder als Hochstämmchen, welches auf eine andere Weidenart aufgepfropft wird.

Die strauchförmige Harlekinweide kann immerhin eine Höhe bis zu 3 m erreichen und wird daher eher selten im Topf kultiviert. Bei einem Hochstämmchen ist die maximale Wuchshöhe, wie bei der hängenden Kätzchenweide, bereits beim Kauf festgelegt. Mit den Jahren wächst daher nur noch die Krone in die Breite, während die Baumhöhe konstant bleibt.

Das Laub der Harlekinweide verändert im Laufe der Vegetationszeit seine Farbe von grünlich-weiß mit einem leichten Rosa-Ton bis hin zu einer sattgrünen Farbe. Die Triebe haben einen gelblich-rötlichen Schimmer, sodass die Harlekinweide zu jeder Jahreszeit sehr attraktiv ist.

Pflege im Topf

Weiden im Topf sind einfach zu pflegen. Das Bäumchen gedeiht bestens in Blumen- oder Kübelpflanzenerde. Vom Frühjahr bis zum Spätsommer sollte die Weide regelmäßig gegossen und mit Substrat gedüngt werden. Staunässe muss jedoch vermieden werden.

Weide überwintern

Freistehende Weiden sind winterhart und benötigen keinerlei Frostschutz. Im Kübel sollten die Bäumchen jedoch ein wenig geschützt werden. Dazu wird der Kübel mit einem Leinensack umwickelt und die Erde mit einer Mulchschicht abgedeckt.

Expertentipp

Auch wenn Hochstämmchen ihre Größe nicht verändern, sollte die Weide im Frühling nach der Blüte zurück geschnitten werden. Durch einen Formschnitt behält das Bäumchen über viele Jahre die gewünschte Wuchsform.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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