Connect with us

Weidengewächse

Weide blüht nicht – Ursachen und Tipps

Veröffentlicht

auf

Weide blüht nicht - Ursachen und Tipps

Die Weide ist eine besonders dekorative Pflanze, während ihrer Blütezeit. Bleibt die Blüte jedoch aus, sorgt dies häufig für Kopfzerbrechen. Um weitere Schäden zu verhindern, sollte in diesem Fall schnellstmöglich nach den Ursachen für das Ausbleiben der Blüte geforscht werden. Wie Sie dieses Problem vermeiden können und was zu tun ist, wenn die Blüte einmal ausbleiben sollte, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ungeeigneter Standort

Ungeeigneter Standort


Fühlt sich die Weide an ihrem Standort nicht wohl, ist das möglicherweise der Auslöser für die ausgebliebene Blüte. Weiden fühlen sich an halbschattigen bis sonnigen Standorten an der Ost- oder Westseite des Gartens am wohlsten. Allerdings sollte beachtet werden, dass der Baum unter keinen Umständen der heißen Mittagssonne ausgesetzt werden darf, da seine Blätter unter diesen Umständen verbrennen könnten. Kultivieren Sie Ihre Weide auf dem Balkon oder der Terrasse, sollte der Platz über eine ausreichende Luftzirkulation verfügen.

Der Schnitt

Der Schnitt
Wurde die Weide falsch zurückgeschnitten, kann dies schwere Folgen haben. Auch ein falscher Schnitt kann eine mögliche Ursache für das Ausbleiben der Blüte sein. In vielen Fällen gehen während eines Schnittes viele wichtige Nährstoffe für die Pflanze verloren. Um einen daraus resultierenden Nährstoffmangel zu verhindern, empfiehlt es sich der Weide die verlorenen Nährstoffe im folgenden Frühjahr mit Hilfe von Dünger zurückzugeben. Hierfür eignen sich besonders Universaldünger.

Schädlinge

Schädlinge
Da Schädlinge der Weide einen enormen Schaden zufügen können, kommen auch sie als Auslöser für die ausgebliebene Blüte infrage. Vor allem der Weidenbohrer wird von ihren Besitzern besonders gefürchtet. Dieser zerfrisst zusammen mit seinen Raupen das gesamte Holz des Baumes. Leidet die Weide unter braunen Blättern in Kombination mit kleinen Bohrlöchern an den betroffenen Ästen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um den Weidenbohrer.

Das Schadbild ist im Anfangsstadium nur an einzelnen Ästen erkennbar. Nach und nach werden jedoch alle Äste von dem Schädling befallen, die Zweige verdorren und es tritt ein essigartiger Geruch auf. Da die chemische Bekämpfung bei diesem Schädling verboten ist, helfen nur vorbeugende Maßnahmen. Suchen Sie die Pflanze von Juni bis Juli genauestens nach Eiern des Weidenbohrers ab.

Expertentipp

In den meisten Fällen werden Weiden bereits im Gartenfachhandel in der Krone veredelt. Muss diese im Anschluss aufgrund von Schädlingen oder Krankheiten gefällt werden, treibt sie in den meisten Fällen nicht erneut aus.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär