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Kräuterpflanzen

Sauerklee bekämpfen

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Sauerklee bekämpfen

Mit dem Einzug des Frühlings beginnen Blumen und Kräuter zu blühen. Der Frühling erweckt die Natur jedes Jahr aufs Neue und bevölkert Gärten mit neuem Leben. Es ist jedoch vorteilhaft zu wissen, welche Pflanzen in unseren Gärten beheimatet sind und wie man diese am besten pflegt. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit dem Sauerklee, der vielen gefällt, jedoch extrem invasiv ist und deshalb einiges an Pflege benötigt.

Wissenswertes

Wissenswertes


Der Sauerklee, Oxalis acetosella, ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die zur Familie der Oxalidaceae gehört. Charakteristisch für den Sauerklee sind die grundständigen Blätter und die Blütenstände, die zartrosa, gelb, weiß oder fuchsia-farben sein können. Ihren Namen verdankt sie dem hohen Gehalt an Oxalsäure in ihren Blättern. Diese krautige Pflanze wächst wild in Gebirgs- und Vorgebirgsregionen, Wäldern und Feuchtgebieten.

Obwohl sie sehr häufig vorkommt, ist sie mit ihren charakteristisch weißen Blüten nicht leicht zu erkennen, da sie oft mit dem Gemeinen Klee verwechselt wird. Dieser hat viele Eigenschaften und eignet sich auch hervorragend zum Kochen. Wenn man die Blätter probiert, erkennt man den typisch säuerlichen und sauren Geschmack. Aufgrund seines charakteristisch sauren Geschmacks, der stark an Essig erinnert, wird er seit dem Mittelalter als Würzmittel für Salate, Gemüse und Suppen verwendet.

Herkunft

Herkunft
Wenn Sie schon einmal von Sauerklee gehört haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihnen bewusst ist, dass es sich um eine Art handelt, die in Europa nicht heimisch ist. Der Sauerklee ist eine am Kap der Guten Hoffnung in Südafrika beheimatete Art, die Ende des 17. Jahrhunderts zu Zierzwecken nach Sizilien eingeführt wurde. Als anspruchslose und äußerst anpassungsfähige Art verbreitete sie sich von dort aus schnell im gesamten Mittelmeerraum und darüber hinaus. In Italien ist er in fast allen Regionen vertreten und kommt auf bewirtschafteten Feldern, unbebauten Flächen, in städtischen Gebieten, aber auch in der Natur, an Waldrändern und auf Wiesen vor.

Sauerklee – eine invasive Pflanze

Obwohl eine so kleine Pflanze harmlos erscheinen mag, ist Sauerklee eine extrem invasive Pflanze und sehr schwer auszurotten. Der Hauptgrund, weshalb Sauerklee so schwer zu bekämpfen ist, liegt darin, dass er zwar keine Samen bildet, aber jede einzelne Pflanze in der Lage ist eine große Anzahl sehr ausdauernder Zwiebeln zu produzieren. Auf diese Weise breitet sich der Sauerklee in Gärten extrem schnell aus.

Es ist daher notwendig die Ausbreitung des Sauerklees zu kontrollieren, da er andere Pflanzen und Blumen in Ihrem Garten auf vielfältige Weise schädigen kann. Wenn sich Sauerklee in Ihrem Garten ausbreitet und Sie diesen nicht bekämpfen bzw. im Zaum halten, ist es sehr wahrscheinlich, dass er aufgrund seiner raschen Ausbreitung anderen Wildblumen oder Pflanzen den Platz wegnimmt und diese zum Absterben bringt.

Expertentipp

Es ist nicht einfach eine invasive Pflanze wie den Sauerklee zu bekämpfen. Eine der wirksamsten Methoden ist der Einsatz eines Herbizids. Es empfiehlt sich ein natürliches Herbizid zu nutzen und auf Chemikalien zu verzichten, um die umliegende Flora nicht zu schädigen. Im Fachhandel finden Sie hervorragende Unkrautvernichter, die für invasive Pflanzen wie den Sauerklee geeignet sind.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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