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Zierpflanzen

Schleifenblumen – sind sie winterhart oder frostempfindlich?

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Schleifenblumen - sind sie winterhart oder frostempfindlich

Schleifenblumen sind eine Zierde für jeden Garten. Die pflegeleichten Zierpflanzen wachsen dicht und in geringer Höhe. Sie bilden eine Vielzahl an weißen, rosafarbenen, rot oder purpur gefärbten Blüten, die die kleinen grünen Blätter während der Blütezeit fast vollständig verdecken. Ob Schleifenblumen winterhart sind oder ob sie vor Frost geschützt werden müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Schleifenblumen – robuste Zier- und Steingartenpflanzen

Schleifenblumen (Iberis) gehören zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Die ursprüngliche Heimat der 30 bis 40 Arten ist der Mittelmeerraum, Südeuropa, Zentralasien und Nordafrika. Ihre Verbreitung legt die Vermutung nahe, dass sie empfindlich gegen Kälte und Frost sind.

Doch trotz ihrer eher südlichen Herkunft vertragen die immergrünen, doldig blühenden Gewächse frostige Temperaturen im winterlichen Mitteleuropa recht gut. Sie sind robuste Zier- und Steingartenpflanzen, die bei richtiger Pflege viele Jahre problemlos überdauern und zuverlässig blühen.

Schleifenblumen – resistent gegen Frost

Schleifenblumen kommen mit Frosteinbrüchen gut zurecht und vertragen Temperaturen bis -15 Grad Celsius problemlos. Ein Winterschutz ist für sie deshalb nicht zwingend notwendig. Die hübschen und blühfreudigen Bodendecker können ein prachtvolles Blütenmeer bilden, sofern sie an einen geeigneten Standort gepflanzt werden.

Schleifenblumen kommen gut mit eher trockenen Untergründen zurecht. Nasse Böden oder Staunässe vertragen sie nicht. Bei anhaltender Hitze oder Trockenheit müssen die Zierpflanzen jedoch regelmäßig mit Wasser versorgt werden.

Schleifenblumen – echte Sonnenanbeterinnen

Ihre ganze Pracht entfalten Schleifenblumen an vollsonnigen Plätzen, zum Beispiel an Wegen, Mauern, Hauswänden oder in Steingärten. Sie eignen sich zudem für die Begrünung von Dächern oder Böschungen und gedeihen in schwach alkalischen bis schwach sauren Böden. Lehmige Böden sollte man mit Sand oder Kies aufwerten. Unter den richtigen Bedingungen breiten sich die polsterbildenden Gewächse im Laufe der Zeit flächendeckend aus, was ihnen den Namen Schneekissen eingetragen hat.

Schleifenblumen blühen, je nach Sorte, von Mai bis August. Werden sie nach der Blütezeit zurückgeschnitten, können sie erneut Blüten bilden und Hobbygärtner bis in den Oktober hinein mit ihrem strahlenden Blütenschmuck erfreuen.

Verwendungsmöglichkeiten

Schleifenblumen vermehren sich durch Selbstaussaat, werden als Halb- bzw. Zwerggehölze bezeichnet und können im Herbst vorsichtig zurückgeschnitten werden.

Die Kreuzblütler können hervorragend mit anderen Pflanzen, wie Thymian, Steinsamen, Fetthennen und Farnen, kombiniert werden, die ähnliche Ansprüche an ihren Standort und den Boden stellen. Die filigranen Blüten sind zudem als Schnittblumen für Blumensträuße geeignet. Um die Blütenpracht möglichst lange zu erhalten, sollte man sie bereits vor dem Öffnen der kleinen Einzelblüten abschneiden.

Expertentipp

Immergrüne Schleifenblumen (Iberis sempervirens) eignen sich als pflegeleichte Kübelpflanzen, sofern ein ausreichender Wasserablauf gewährleistet ist. In großen Pflanzgefäßen oder in Balkonkästen müssen Schleifenblumen regelmäßig gegossen werden. Die wintergrünen Pflanzen sind mit ihren dunkelgrünen, nadelartigen Blättern auch während der kalten Jahreszeit ein attraktiver Blickfang auf der Terrasse oder im Garten.

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