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Teichpflanzen

Seerose Steckbrief – die Merkmale der Seerose

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Seerose Steckbrief - die Merkmale der Seerose

Die meisten Gartenbesitzer träumen von einem Teich. Aber erst mit der richtigen Bepflanzung entfaltet der Teich seine natürliche Wirkung. Jeder Gartenteich ist in verschiedene Zonen gegliedert und für jede Teichzone gibt es die perfekte Wasserpflanze. Zu den beliebtesten und bekanntesten Wasserpflanzen gehören die Seerosen.

Die großen Blüten der Seerose locken Libellen an

Die großen Blüten der Seerose locken Libellen an
Spiegeln sich die Sonnenstrahlen auf der Wasseroberfläche, öffnet die Seerose ihre Blüten. Denn die Königin der Wasserpflanzen braucht viel Sonne, um ihre Schönheit voll zu entfalten. Bei Sonnenuntergang schließt die Seerose ihre Blüten, um sie bei Sonnenaufgang wieder zu öffnen. Die Wasserpflanze begeistert nicht nur mit ihren Blüten, sie ist auch eine insektenfreundliche Pflanze.

Attraktive Blüten für jeden Gartenteich

Attraktive Blüten für jeden Gartenteich
Die Seerose setzt filigrane Akzente in jedem Gartenteich. Die auf dem Wasser liegenden Blätter und die schmückenden Blüten verschönern jede Wasseroberfläche. Seerosen erzeugen üppige Blüten, die je nach Sorte in den Farben Rosa, Weiß, Gelb, Orange oder Rot erstrahlen. Die Blütezeit ist von Juni bis September und die rosafarbenen Seerosen entwickeln die größten Blüten. Seerosen, Nymphaea, gehören zur Gattung der Seerosengewächse. Charakteristisch für die attraktive Schwimmpflanze sind die vielblättrigen Blüten, die breitflächigen Schwimmblätter sowie die dicken, stärkereichen Rhizome. Seerosen fühlen sich in stehenden und langsam fließenden Gewässern wohl. In bewegtes Wasser sollten keine Seerosen gepflanzt werden. Die Weiße Seerose, Nymphaea alba, und die seltene Glänzende Seerose, Nymphaea candida, sind wildwachsend und geschützt. Für Teiche und Wasserbecken werden ausländische Arten und Hybriden verwendet.

Seerosen pflanzen und pflegen

Seerosen können im Frühling und im Herbst gepflanzt werden. Zu bevorzugen ist jedoch der Frühling. Der beste Zeitpunkt ist Ende Mai, Anfang Juni. Seerosen können direkt auf den Teichgrund gepflanzt werden. In Teichen oder Becken von mehr als 60 Zentimeter Tiefe darf die Seerose im Freien überwintern. Ist der Gartenteich sehr flach, kann die Seerose in Körben ausgepflanzt werden und im Keller überwintern. Die Raumtemperatur darf nur wenige Grade über Null betragen. Ist das Winterquartier zu warm, treibt die Seerose zu früh aus und stirbt ab.

Expertentipp

Seerosen können auch in Trögen, Töpfen oder Wannen gepflanzt werden und den Balkon sowie die Terrasse verschönern. Die Gefäße müssen jedoch mindestens 20 Zentimeter tief und nicht zu klein sein. In zu flachen Behältern erwärmt sich das Wasser zu schnell und die Seerose verkümmert.

Häufig gestellte Fragen

Warum verfärben sich die grünen Blätter plötzlich schwarz?

Seerosen leiden gelegentlich an der Blattfleckenkrankheit. Zuerst bekommen die Blätter kleine schwarze, punktförmige Verfärbungen, später wird das ganze Blatt schwarz und bekommt Löcher. Wird die Wasserpflanze nicht behandelt, sterben die Blätter und letztendlich die ganze Pflanze ab. Die Blattfleckenkrankheit tritt häufig auf, wenn die Seerose zu wenig Sonne bekommt oder das Wasser zu kalt ist. Die optimale Wassertemperatur beträgt 20 Grad Celsius.

Hat die Seerose Wurzeln?

Ja, die Seerose hat Wurzeln, und zwar sehr lange. Die Wurzeln können bis zu vier, manchmal sogar fünf Meter in die Tiefe wachsen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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