Connect with us

Ideen & Inspirationen

Sichtschutzzaun aus Holz richtig pflegen und streichen

Veröffentlicht

auf

Sichtschutzzaun aus Holz richtig pflegen und streichen

Nicht wenige Menschen fühlen sich durch die direkte Nähe zu ihren Nachbarn in ihrer Privatsphäre gestört und möchten sich daher vor neugierigen Blicken schützen. Ein Sichtschutzzaun aus Holz schützt vor neugierigen Nachbarn, dienen aber gleichzeitig auch als effizienter Windschutz. Obgleich viele Hersteller ihre Sichtschutzzäune aus Holz bereits vorbehandeln, ist es wichtig, sie in regelmäßigen Abständen neu zu behandeln, damit sie der Witterung dauerhaft standhalten können. Wie Sie Ihren Sichtschutzzaun aus Holz richtig streichen und pflegen, stellen wir Ihnen nachfolgend genauer vor.

Wie oft sollte ein Sichtschutzzaun aus Holz gepflegt werden?

In erster Linie hängt es vom persönlichen Geschmack ab, ob man sich eher für einen Sichtschutzzaun aus Holz oder aus Metall entscheidet. Holz wirkt allerdings in jedem Garten sehr natürlich und fügt sich harmonischer ein als Metall – wenngleich das Material deutlich mehr Pflege benötigt als ein Zaun aus Metall oder Kunststoff. Keine Sorge, man muss nicht monatlich einen Neuanstrich vornehmen, um seine Schönheit zu erhalten – eine regelmäßige Pflege ist für einen Sichtschutzzaun aus Holz dennoch sehr wichtig, damit man lange daran Freude hat.

Grundsätzlich gilt als Faustregel, dass Imprägnierungen mit einer Lasur am besten einmal im Jahr erfolgen, während Dünnschicht Lasuren alle zwei bis drei Jahre durchgeführt werden sollten. Eine Dickschicht-Lasur sollte alle drei bis fünf Jahre erfolgen. Gänzlich deckende Beschichtungen können auch erst nach fünf bis zehn Jahren aufgetragen werden. Am besten betrachtet man seinen Sichtschutzzaun aus Holz individuell – meist sieht man selbst sehr genau, wann welches Produkt sinnvoll ist.

Der Neuanstrich eines Sichtschutzzauns aus Holz

Der Neuanstrich eines Sichtschutzzauns aus Holz
Bei Holz handelt es sich um ein natürliches Produkt, das im Laufe der Zeit immer weiter arbeitet. Daher lassen sich Risse nicht vollständig vermeiden, sind aber meistens unproblematisch. Wenn die Pfosten eines Holzzauns von Rissen betroffen sind, ist es wichtig, immer wieder zu prüfen, ob sie noch stabil genug im Boden befestigt sind.

Ganz egal, ob man mit Holzöl, Holzlasur oder Holzfarbe arbeitet – alle Materialien haben ihre individuellen Vor- und Nachteile. Wichtig ist, bei der Auswahl der neuen Beschichtung darauf zu achten, dass das Produkt farblich zum Haus und zum Garten passt, sich aber auch für den Anstrich im Freien eignet. Damit der Zaun langfristig vor Sonne und Nässe geschützt bleibt, ist es wichtig, dass die Farbe sowohl hitzebeständig als auch wasserfest ist.

Eine transparente Holzlasur lässt die natürliche Maserung des Materials durchscheinen, wobei dunklere Farben in der Regel einen besseren UV-Schutz bieten. Holzfarbe bietet dagegen eine höhere Deckkraft und überdecken auch die Maserung des Materials vollständig. Bei Holzöl handelt es sich um ein Produkt, welches die Maserung erhält und sowohl die Belastbarkeit als auch die Schutz- und Pflegewirkung des Materials erhält.

Ehe mit dem neuen Anstrich für den Sichtschutzzaun aus Holz begonnen wird, gilt es einige Vorarbeiten zu erledigen. So sollte der Zaun zunächst sorgfältig von Staub, Spinnweben, Vogelkot und anderem Schmutz beseitigt werden, damit die Oberfläche komplett sauber ist. Hierfür arbeitet man am besten mit einem feuchten Lappen und etwas Seife – danach sollte das Holz erst einmal durchtrocknen. Nun werden die umliegenden Flächen mit alten Decken oder Zeitungspapier abgedeckt. Jetzt kann der Sichtschutzzaun aus Holz mit einem passenden Holzschutzmittel neu imprägniert werden. In der Nähe des Bodens sollte dieser besonders gründlich aufgetragen werden.

Ist die Imprägnierung für den Sichtschutzzaun aus Holz trocken, kann der eigentliche Anstrich mit der Lasur, dem Öl oder der Farbe folgen. Diese Produkte versiegeln die Oberfläche und machen das Material langlebiger, so dass Nässe, Frost und die UV-Strahlung der Sonne keine so starken Auswirkungen auf das Holz haben. Am besten wird das Produkt bei schönem Wetter aufgetragen, so dass es in Ruhe trocknen kann. Für eine Holzlasur genügt in der Regel ein einmaliger Anstrich, andere Produkte müssen unter Umständen in mehreren Schichten aufgetragen werden.

Wie lange das Trocknen nach dem Anstrich des Zauns dauert, lässt sich in der Herstelleranleitung des jeweiligen Produkts nachlesen. Diese Trocknungszeiten sollten unbedingt eingehalten werden, damit das Ergebnis möglichst perfekt wird.

Vorsicht beim Streichen: Zwischenräume nicht vergessen

Vorsicht beim Streichen Zwischenräume nicht vergessen
Große Flächen eines Sichtschutzzauns aus Holz können in der Regel problemlos sehr schnell gestrichen werden. Das Streichen der Zwischenräume erfordert dagegen etwas mehr Sorgfalt und Zeit. Hier hilft es, mit einem anderen Pinsel zu arbeiten, der eher schmal und gebogen ist. Wichtig: Es sollte wirklich jeder Zwischenraum behandelt werden, damit der Sichtschutzzaun aus Holz vollständig vor der Witterung geschützt ist, da die Materialstabilität an diesen Stellen ansonsten deutlich darunter leiden könnte.

Eine regelmäßige Reinigung sorgt für eine dauerhaft gepflegte Optik

Wenngleich die Behandlung mit Holzöl, einer Lasur oder mit Farbe einmal pro Jahr bzw. alle paar Jahre erfolgen sollte, ersetzt diese Behandlung nicht die regelmäßige Pflege des Materials. Denn es dauert meist nur einige Monate, bis ein Holzzaun mit Vogelkot, Spinnweben und anderen Verschmutzungen behaftet ist. Diese sollten dem Material, aber auch der Optik zuliebe in regelmäßigen Abständen beseitigt werden. Hierfür sind keine aggressiven Reinigungsmittel erforderlich, sondern es reicht schon, mit etwas warmem Wasser und ggf. etwas milder Seife zu arbeiten. Eine nicht zu harte Bürste reinigt auch Zwischenräume zuverlässig und hilft dabei, wirklich alle Verschmutzungen wirksam zu beseitigen. Dann wirkt der Sichtschutzzaun aus Holz auch dauerhaft gepflegt.

5/5 - (1 Bewertungen)

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Gerade populär