Alpenveilchen lieben helle Standort, sollten jedoch nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden. Liegen die Temperaturen am Standort der Pflanze zwischen 15°C und 20°C, wird sich das Gewächs dort ganz besonders wohlfühlen. Idealerweise sollte Ihr Alpenveilchen keinen allzu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein.
Wissenswertes
Die Gattung der Alpenveilchen, die zur Familie der Primelgewächse gehören, finden Ihren Ursprung nicht nur in Kleinasien, sondern auch in zahlreichen Mittelmeerländern. Die Pflanze gedeiht dabei sowohl auf Meereshöhe als auch in Höhenlagen von mehr als 2000 Metern. Zur Gattung der ausdauernden Pflanzen zählen mehr als 17 mehrjährige Arten. Alpenveilchen sind krautige Gewächse, die runde und flache Knollen ausbilden, die an oder unmittelbar unter der Erdoberfläche zu finden sind.
Alpenveilchen erreichen im Durchschnitt eine Höhe von 10 bis 15 Zentimetern. Die Farbpalette der Blüten, die allesamt einzeln auf kräftigen Stielen stehen, reicht von Weiß über Rosa bis hin zu Purpurrot. Die unter Naturschutz stehenden Pflanzen bevorzugen helle Standorte, kommen aber auch im Halbschatten gut zurecht. Neben immergrünen Alpenveilchen gibt es auch sommer- oder wintergrüne Arten. Kann das Gewächs ungestört wachsen, werden die Knollen der Pflanze im Laufe der Jahre größer.
Vorsicht ist geboten, denn sowohl die Blätter als auch die Knollen des Alpenveilchens sind giftig! Die Pflanzen enthalten Cyclamin. Wurden Teile des Gewächses verzehrt, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.
Sind Alpenveilchen winterfest?

Obgleich der Name des Gewächses vermuten lässt, dass es sich bei Alpenveilchen um eine Gebirgspflanze handelt, kommen fast alle Alpenveilchen aus Südosteuropa oder aus dem Maghreb. Wirkt sich das auf die Winterhärte der Pflanzen aus? Das kommt auf die Art des Alpenveilchens an. Einige Alpenveilchen reagieren extrem empfindlich auf frostige Temperaturen, anderen dagegen kann selbst eisige Kälte nichts anhaben.
Es gibt Alpenveilchen die Temperaturen von bis zu -20 Grad Celsius aushalten können, ohne Schaden zu nehmen. Einige Arten sollen selbst Temperaturen von bis zu -40 Grad Celsius schadlos überstehen. Zu diesen zweifelsohne ganz besonders winterharten Arten zählen unter anderem Cyclamen mirabile, Cyclamen cilicium, Cyclamen pseudibericum und Cyclamen parviflorum. Wenn Sie nach einem Alpenveilchen suchen, dass die Wintermonate problemlos im Freien übersteht, sollten Sie sich in einer Gärtnerei oder in einem Gartencenter beraten lassen.
Selbst wenn Ihr Alpenveilchen als winterhart gilt, sollten Sie dem hübschen Gewächs durch die kalte Jahreszeit helfen und es mit einem geeigneten Winterschutz versehen. Sie sollten dazu vor allem die Knolle vor den frostigen Wintertemperaturen schützen. Legen Sie eine Schutzschicht über der Pflanze an, die aus Laub, Reisig oder auch aus Kompost bestehen kann.
Expertentipp
Möchten Sie Alpenveilchen in Ihrem Garten anpflanzen, dann sollten Sie wissen, dass sich die Pflanzen in kalkhaltiger und lehmiger Erde ganz besonders wohlfühlen. Idealerweise sollte der Boden zudem humusreich sein. Die optimale Pflanzzeit richtet sich nach der Art des Alpenveilchens. So werden die Vorfrühlings-Alpenveilchen im September gepflanzt, während die Sommer-Alpenveilchen im Monat März und die Herbst-Alpenveilchen im April in das Erdreich gesetzt werden.
Sie sollten den Boden vor dem Pflanzen auflockern, die Knollen anschließend höchstens zehn Zentimeter tief in den Boden einbringen und mit Erde bedecken. Zwischen den einzelnen Knollen sollten Sie einen Pflanzabstand von mindestens zehn Zentimetern einhalten. Beachten Sie, dass Sie Ihre Alpenveilchen in den ersten Jahren vor Frost schützen sollten. Bedecken Sie die Knollen der Pflanzen dazu mit einem Kälteschutz. Alpenveilchen, die in Töpfen gehalten werden, sollten im Haus überwintern.
Lassen Sie uns wissen, wenn Ihnen der Beitrag gefällt. Das ist für uns der einzige Weg herauszufinden, ob wir etwas besser machen können.
Die neusten Kommentare