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Unkraut, Moos & Schimmel

Sternmoos Samen säen

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Sternmoos Samen säen

Das Sternmoos gehört aus botanischer Sicht zur Familie der Nelkengewächse und kann aufgrund seines niedrigen Wuchses sehr gut als ausfüllender Bodendecker verwendet werden.

Der optimale Standort

Mit Sternmoos lassen sich unbewachsene Lücken in einem Steingarten füllen. Am besten gedeiht es an einem nicht zu sonnigen Standort im Halbschatten oder Schatten. Auch für eine Kultivierung an Hanglagen ist das Gewächs geeignet. Der Boden sollte nicht zu trocken, gut durchlässig und mineralisch sein. Staunässe gilt es zu vermeiden, da diese eine Wurzelfäule auslösen kann. Vor der Pflanzung sollte der Boden mit Kompost oder Hornspänen aufgewertet werden. Geeignete Nachbarpflanzen sind zum Beispiel andere Steingartenpflanzen wie Hornkraut oder Polster-Glockenblumen.

Aussaat

Aussaat


Sternmoos-Samen sind zum Beispiel im Gartenfachhandel erhältlich. Im März oder April wird zunächst eine Saatschale mit Aussaaterde gefüllt, anschließend verteilt man darauf die Samen. Danach siebt man ein wenig Sand über das Saatgut und drückt dieses vorsichtig an. Im nächsten Schritt werden die Samen mit Hilfe einer Sprühflasche befeuchtet.

Die Schale wird mit einer Glasglocke versehen und an einem warmen, halbschattigen Platz am Fenster aufgestellt. Sobald die ersten Keimblätter sichtbar werden, nimmt man die Glasglocke herunter. Die Erde wird weiterhin leicht feucht gehalten. Sobald die Keimlinge über mindestens zwei Blattpaare verfügen, werden sie pikiert. Im Juli oder August werden die so entstandenen Jungpflanzen in das Gartenbeet gepflanzt.

Pflege

Pflege
Sternmoos gehört zu den sehr pflegeleichten Gewächsen. Für ein üppiges Wachstum sollte der Boden niemals komplett austrocknen können. Aus diesem Grund sind regelmäßige Wassergaben – insbesondere während längerer Trockenperioden – sehr wichtig. Mit Dünger muss das Sternmoos für gewöhnlich nicht versorgt werden. Steht es jedoch in sehr nährstoffarmer Erde oder wird es im Kübel kultiviert, ist eine zusätzliche Nährstoffversorgung empfehlenswert. In den Monaten April bis August wird das Sternmoos dann regelmäßig im Abstand von vier bis sechs Wochen mit etwas Flüssigdünger versorgt. Alternativ eignet sich eine selbstgemachte Brennnesseljauche.

Schnitt

Sternmoos muss nur dann zurückgeschnitten werden, wenn es zu stark wuchert. Soll seine Form etwas angepasst werden, können unerwünschte Triebe einfach mit Hilfe einer scharfen Gartenschere gekappt werden.

Überwinterung

Das Sternmoos gilt als winterhart bis zu minus fünfzehn Grad Celsius. Es ist jedoch wichtig, dass der Boden während der kalten Jahreszeit nicht zu nass und grundsätzlich möglichst durchlässig ist, damit Regenwasser gut ablaufen kann. Damit sich unter der Schneedecke im Winter kein Schimmel bilden kann, ist es empfehlenswert, herabgefallenes Herbstlaub noch vor dem ersten Schneefall zu beseitigen.

Krankheiten und Schädlinge

Das Sternmoos ist eine sehr robuste Pflanze, die nur selten von Krankheiten oder Schädlingen betroffen ist. Insbesondere Jungpflanzen sind jedoch sehr attraktiv für Schnecken. Aus diesem Grund ist das Anbringen eines Schneckenzaunes empfehlenswert. Verkümmert oder vertrocknet das Gewächs, so ist dies in den meisten Fällen ein Zeichen dafür, dass der gewählte Standort zu sonnig oder zu trocken ist.

Expertentipp

Sternmoos-Jungpflanzen werden im Herbst in die Erde gepflanzt und sind für gewöhnlich in der Gärtnerei erhältlich. Vor der Pflanzung wird der Boden gut aufgelockert und von allen Hindernissen wie Wurzeln, Steinen oder Unkraut befreit. Anschließend werden kleine Gruben ausgehoben, welche jeweils einen Abstand von circa zwanzig Zentimetern zueinander haben sollten.

Die sich im Topf befindlichen Jungpflanzen werden zunächst ausgiebig in einem Wasserbad getränkt und anschließend in die Gruben eingesetzt. Es ist empfehlenswert, um die Pflanzen herum eine Mulchschicht aus Herbstlaub anzubringen und gut anzugießen.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Things_fall_apart

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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