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Heckenpflanzen

Verschiedene Thuja Sorten im Vergleich

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Verschiedene Thuja Sorten im Vergleich

Lebensbäume mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Thuja gehören der Familie der Zypressengewächse an. Statt Blätter bringen sie schuppenförmiges Grün hervor. Die Gehölze verströmen einen aromatisch-würzigen Duft, der je nach Sorte leicht variiert. Darüber hinaus verfügen die einzelnen Arten über differenzierte Eigenschaften, insbesondere Farbe und Wuchsform betreffend.

Thuja im Garten

Thuja wartet mit einer hervorragenden Schnittverträglichkeit auf, weshalb sich die Bäume vorzüglich zur Heckengestaltung eignen. Bei der Grenzbepflanzung verfügt Thuja über den Vorteil, dass Zweige und Äste ganzjährig grün bleiben. Somit existiert auch im Winter ein verlässlicher Sicht-, Lärm- und Windschutz. Andererseits ist Thuja wie geschaffen für die Einzelstellung. Wenn sich die Gewächse nach Herzenslust entwickeln können, beeindrucken sie mit ihrer vollen Pracht. Alle Vertreter der Gattung Thuja bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze. Jede Sorte bietet mit ihren speziellen Besonderheiten eine individuelle Verwendung.

Thuja occidentalis

Der Abendländische Lebensbaum gilt als Urform aller Thuja Arten. Seine Heimat liegt in Kanada und im Nordosten der USA. Dort nimmt die sehr alt werdende Konifere immer noch eine bedeutsame Rolle ein. Bereits im 16. Jahrhundert gelangten die ersten Lebensbäume nach Europa. An ihren Naturstandorten wachsen sie 30 Meter und mehr in die Höhe. Weil sie mit diesem Ausmaß den Rahmen unserer heimischen Gärten sprengen, kreierten Züchter niedrigere Arten.

Thuja Brabant

Extrem niedrige Temperaturen machen dieser Thuja Art nichts aus. Sie erwartet jedoch eine moderate Bodenfeuchte und gedeiht sogar in Sumpfgebieten. Generell ist Thuja Brabant sehr widerstandsfähig.

  • Färbung: dunkelgrün
  • Gestalt: kegel- bis säulenförmig
  • max. Wuchshöhe: 10 – 12 m
  • Wuchsgeschwindigkeit pro Jahr: 30 – 40 cm

Thuja Columna

Thuja Columna


Wem der typische Thuja-Geruch weniger behagt, liegt bei dieser Art richtig. Denn Thuja Columna duftet nur schwach. Die schlanke Silhouette gestattet schmal gehaltene Hecken, die auch im Winter mit einem frischen Grün erfreuen.

  • Färbung: dunkelgrün
  • Gestalt: sehr schlank
  • max. Wuchshöhe: 8 m
  • Wuchsgeschwindigkeit pro Jahr: 15 – 20 cm

Thuja Smaragd

Thuja Smaragd
Die Thuja Sorte Smaragd macht ihrem Namen alle Ehre, denn ihr Blätterkleid schimmert tatsächlich in der Farbe der kostbaren Edelsteine. Außerdem füllen die Äste auch den Bodenbereich gut aus. Thuja Smaragd erweist sich zudem etwas trockenheitsresistenter im Vergleich zu anderen Sorten.

  • Färbung: smaragd- bzw. hellgrün
  • Gestalt: kegelförmig mit ausgeprägter Spitze
  • max. Wuchshöhe: 6 m
  • Wuchsgeschwindigkeit pro Jahr: 10 – 30 cm

Thuja Golden Globe

Thuja Golden Globe
Diese Zwergform wartet mit einer feinen und gelb-grün glänzenden Benadelung auf. Die geringe Größe dieser Thuja Sorte gestattet die Kultivierung im Kübel.

  • Farbe: grün-gelb, Austrieb: orange-gelb
  • Gestalt: flach-kugelig
  • max. Wuchshöhe: 1,5 m
  • Wuchsgeschwindigkeit pro Jahr: 5 – 10 cm

Thuja Rheingold

Ebenfalls goldfarben präsentiert sich die Variante, die an den sagenhaften Nibelungenschatz erinnert. Dieser aufrecht und langsam wachsende Lebensbaum wird jedoch größer als die Sorte Golden Globe.

  • Farbe: tiefgold bis bernsteinfarben
  • Gestalt: gedrungen, ei- oder kegelförmig
  • max. Wuchshöhe: 4 m
  • Wuchsgeschwindigkeit pro Jahr: 5 – 15 cm

Thuja Teddy

Der kleinste aller Lebensbäume besitzt sehr weiche Nadeln. Dennoch verfügt er über die gleiche Robustheit wie seine nach oben strebende Verwandtschaft.

  • Farbe: bläulich-grün
  • Gestalt: rundlich
  • max. Wuchshöhe: 50 cm
  • Wuchsgeschwindigkeit pro Jahr: bis zu 5 cm

Expertentipp

Allzu kräftige Rückschnitte nehmen alle Sorten übel. Deshalb lieber öfters und nicht zu viel auf einmal stutzen lautet bei Lebensbäumen die Devise. Wird bis tief ins alte Holz eingekürzt, entstehen unter Umständen kahle Stellen, die nicht mehr überwuchern. Die Wuchsgeschwindigkeit bestimmt, ob zweimalige Rückschnitte pro Jahr nötig sind oder nicht. Schneidmaßnahmen erfolgen idealerweise von Mai bis Juni und/oder im September. Die Pflanzen müssen sich noch erholen, bevor der Winter Einzug hält.

Häufig gestellte Fragen

Sind Thujen giftig?

Ja, in ihnen stecken toxische Substanzen. Sowohl für Menschen als auch Haustiere besteht ein gesundheitliches Risiko, wenn Schuppen oder andere Teile des Lebensbaumes verzehrt werden. Gelegentlich treten bei Kontakt mit dieser Koniferen Art Allergien auf.

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Bildquellen:

© pixabay.com/gosiak1980

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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