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Teichpflanzen

Wasserpest – welche Temperatur ist ideal?

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Wasserpest - welche Temperatur ist ideal

Die Wasserpest gehört zu den besonders widerstandsfähigen und robusten Pflanzen für Teich und Aquarium. Sie kann in hartem und weichem Wasser gedeihen, erholt sich auch nach erheblichen Fraßschäden schnell wieder und ist einfach zu vermehren. Doch bei welchen Temperaturen lässt sie sich kultivieren?

Mindesttemperatur für Wasserpest

Mindesttemperatur für Wasserpest


Bei 0° Celsius und Minusgraden wächst die Wasserpest nicht mehr. Sie kann diese jedoch tolerieren und daher auch im Gartenteich überwintert werden. Die Triebe der Pflanze sterben ab, wachsen im Frühjahr beziehungsweise bei steigenden Temperaturen jedoch wieder nach. Überwintert werden also lediglich die Wurzeln.

Im Aquarium tritt dieser Fall nicht ein. Hier müssen die Temperaturen für den Winter auch nicht angepasst werden.

Maximaltemperatur für die Wasserpest

Maximaltemperatur für die Wasserpest
Die maximale Temperatur für die Wasserpest liegt bei 30° Celsius. Ist das Wasser dauerhaft wärmer, stellt die Pflanze nicht nur das Wachstum ein. Sie kann dadurch auch eingehen.

Im Gartenteich sollte die Wasserpest daher nicht in Bereiche gepflanzt werden, die direkt in der prallen Sonne und im flachen Uferbereich liegen. Denn hier erwärmt sich das Wasser schneller und stärker als in schattigen Abschnitten oder größeren Wassertiefen. Durch eine Pumpe kann das Wasser zwar stetig umgewälzt werden, sodass die Temperatur gemäßigter ist und sich in den verschiedenen Bereichen des Teichs angleicht. Auch dann erhitzt sich die Oberfläche jedoch schneller in der Sonne.

Gerade in kleinen, flachen und in der Sonne liegenden Gewässern kann das nicht nur für die Wasserpest zu einem Problem werden. Denn durch das geringe Volumen erwärmt sich der Teich innerhalb kurzer Zeit und kühlt ebenso schnell aus. Die damit verbundenen erheblichen Temperaturschwankungen stellen eine Herausforderung für alle Lebewesen dar.

Die optimale Temperatur für Wasserpest

Bei 10 bis 26° Celsius gedeiht die Wasserpest am besten. Das macht sie ideal für Gartenteiche, Kaltwasser- und Warmwasserbecken. Werden diese Temperaturen kurzzeitig über- oder unterschritten, ist nicht mit verheerenden Folgen zu rechnen. Kommt es zu längeren Abweichungen von den optimalen Temperaturen können jedoch die folgenden Probleme auftreten:

  • Wachstum wird verringert
  • Nährstoffaufnahme erfolgt verlangsamt oder wird eingestellt
  • Pflanzenteile können sich verfärben
  • Absterben von Trieben

Expertentipp

Wenn sich die Wasserpest verändert oder an dem Standort nicht gut gedeiht, lohnt sich eine Kontrolle der Wassertemperatur. Auch im Aquarium unter einer Lampe können sich erhebliche Schwankungen ergeben, sodass die Pflanze immer wieder zu warm gehalten wird und darunter leidet. Im Teich sollten Thermometer an mehreren unterschiedlichen Stellen angebracht und mehrfach täglich sowie bei unterschiedlichen Wetterlagen kontrolliert werden. Nur hierdurch ergibt sich ein vollständiges Bild des Temperaturverlaufs.

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© www.istockphoto.com/Astrid860
© www.istockphoto.com/Arndt_Vladimir
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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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