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Zimmerpflanzen

Weihnachtsstern umtopfen – Zeitpunkt, Erde, etc.

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Weihnachtsstern umtopfen - Zeitpunkt, Erde, etc.

Es ist erst richtig Adventszeit, wenn ein Weihnachtsstern rot leuchtend auf dem Küchentisch oder dem Fensterbrett steht. Eigentlich stammt die Pflanze aus Mexiko und ist demnach nicht an kalte Temperaturen gewöhnt. In Mitteleuropa gehört der Weihnachtsstern dennoch fest zur winterlichen Dekoration. Wird er richtig gepflegt, kann er mehrere Jahre den Advent verschönern.

Wann sollte der Weihnachtsstern umgetopft werden?

Wann sollte der Weihnachtsstern umgetopft werden


Ende Februar beginnt der Weihnachtsstern auch bei bester Pflege seine Blätter abzuwerfen. Dies ist kein Zeichen, dass er abstirbt, sondern der Beginn seiner Ruhephase. In dieser Zeit stellt die Pflanze jedes Wachstum ein. Anschließend wird sie den geduldigen Gärtner mit gesunden, neuen Trieben belohnen. Die Ruhephase sollte vier bis sechs Wochen dauern. Stellen Sie den Christstern am besten an einen kühlen, trockenen Ort. Düngen ist nun überflüssig und gießen sollten Sie sehr sparsam. Am Ende der Ruhezeit kann die Pflanze umgetopft werden.

Weihnachtssterne sind Massenware. Daher befinden sich die empfindlichen Pflanzen nach dem Kauf zumeist in einem zu kleinen Behältnis, das mit zu wenig, zu feuchtem oder auch zu trockenem Substrat befüllt ist. Bei einem neuen Weihnachtsstern sollte das erste Umtopfen sofort erfolgen.

Nehmen Sie einen Topf ungefähr 2 cm breiter als der vorherige. Wer es zu gut meint und einen deutlich größeren Kübel verwendet, wird nicht mehr Freude an seiner Pflanze haben. Durch ein verstärktes Wurzelwachstum kommen vor allem grüne und nicht die schönen, roten Blätter zum Vorschein.

Der Weihnachtsstern hat einige Ansprüche an die Erde, in die er gepflanzt wird. Weder darf es zu Staunässe kommen, noch darf der Wurzelballen austrocknen. Gewöhnliche Blumenerde ist leider wegen ihres hohen Torfanteils ungeeignet. Das können Sie ändern, indem Sie Sand hineinmischen, um die Erde aufzulockern. Düngen Sie das neu entstandene Substrat am besten mit ein wenig Kompost. Auch Kakteenerde aus dem Fachhandel kann für Weihnachtssterne verwendet werden.

Bevor Sie den Christstern in den neuen Topf setzen, sollten Sie lange Wurzeln zurückschneiden. Die Äste sollten um wenigstens ein Drittel gekürzt werden, um ein kräftiges, neues Austreiben zu begünstigen und einer Verholzung vorzubeugen. Zum Schneiden sollten Sie unbedingt Handschuhe tragen, da aus den Schnittstellen von Wurzeln und Trieben eine weiße Flüssigkeit austritt, die zu Hautreizungen und Ausschlag führen kann.

Expertentipp

Gerne wird der Weihnachtsstern in einen schönen Übertopf gestellt. Das birgt immer die Gefahr, dass sich Wasser am Boden des Übertopfes sammelt und wieder in die Erde hinaufsteigt. Wurzelfäulnis kann entstehen. Um das zu verhindern, füllen Sie eine kleine Schicht Kies oder Sand in den Übertopf. Überschüssiges Wasser kann nun problemlos versickern.

Häufig gestellte Fragen

Warum verliert der Weihnachtsstern seine Blätter?

Oft liegt der Grund für den Blätterabwurf in der Erde. Prüfen Sie, ob sich das Substrat zu feucht oder zu trocken anfühlt. Falls es zu Wurzelfäulnis gekommen ist, sollten Sie die Erde austauschen und verfaulte Wurzeln abschneiden. Auch zu kalte Temperaturen oder Zugluft an einem Fensterplatz können ein Abfallen der Blätter begünstigen. Ein Standort direkt an einer Heizung ist ebenfalls nicht ideal. Nur am Winterende ist ein Abfallen normal.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/tulissidesign

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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